SG NARVA Berlin e.V.

NARVA I vs. VfV Spandau 32:23

Hard work pays off…
Eine Woche nach dem größtenteils überzeugenden Auswärtserfolg gegen Rotation stand diese Woche der nächste Gradmesser auf dem Programm. Zu Gast im NARVAdrom war der noch ungeschlagene Tabellenzweite aus Spandau. Unglücklicherweise hat sich der in der Vorwoche stark aufspielende Marcus unter der Woche verletzt, so dass das hoch frequentierte NARVA-Lazarett nun wieder von einem Quartett besucht wird. Nichtsdestotrotz konnte der Trainer aufgrund des breiten Kaders auf eine volle Bank zurückgreifen.

Vor gut gefüllten Rängen erwischte Spandau den besseren Start und ging direkt mit 0:2 (2. Min.) in Führung. Dies sollte jedoch die erste und letzte Führung des Gastes gewesen sein. Unbeeindruckt vom schnellen Rückstand übernahm die Erste anschließend das Kommando. Über eine gut gestaffelte und konzentrierte Abwehr konnte man den Positionsangriff des Gegners nahezu komplett unterbinden. Schnelle Beine und eine gesunde Härte ermöglichten uns einige Ballgewinne. Innerhalb von 90 Sekunden war das Spiel gedreht (3:2; 4. Min.). Spandau gelang zwar noch einmal der Ausgleich zum 3:3, aber danach spielte nur noch die Erste. Der gewohnt stark haltende Tino sorgte zudem früh für Angstschweiß auf der Stirn der Spandauer Schützen. Ergebnis dieser hervorragenden Mannschaftsleistung war die 8-Tore-Führung, die nach ca. 15 Minuten auf der Anzeigetafel stand (11:3). In der Euphorie schlichen sich nun jedoch ein paar Unzulänglichkeiten in unser Angriffspiel ein. Durch einige leichte und unnötige Ballverluste gaben wir den Spandauern noch einmal Anlass zur Hoffnung (12:7; ca. 20. Min.) Nach einer kurzen Auszeit fanden wir jedoch unsere Souveränität wieder und zogen bis zur Halbzeit auf 17:9 davon.

Nach der wohl besten Halbzeit der noch jungen Saison war die Stimmung gut aber nicht überschwänglich. Dem Team war bewusst, dass Spandau noch einmal alles versuchen würde um nicht als Verlierer nach Hause zu fahren. An dieser Stelle kann ich mich allerdings kurz fassen. Auch wenn Spandau sich etwas steigern konnte, konnten Sie uns an diesem nie in Bedrängnis bringen. Unser Vorsprung bewegte sich die gesamte zweite Hälfte über zwischen 7-11 Toren. Der Umstand an diesem Tage wohl klar unterlegen zu sein, führte beim Gegner zwangsläufig zu einem stetig steigenden Frustrationslevel, was sich in vielen versteckten Fouls und unnötiger Härte ausdrückte. Höhepunkt war dann die Rote Karte gegen Spandau ca. 19 Sekunden vor Ab-pfiff, als sich einer der Spandauer im Stile eines Freistilringers mit einem Schwitzkasten an Robert versuchte und Ihn dann in bester Judo-Manier auf den Boden beförderte. Das souverän agierende Schiedsrichtergespann behielt aber die Übersicht und schickte den Übeltäter vorzeitig zum Duschen.

Endstand: 32:23

Fazit: Die harte Arbeit der vergangenen Wochen zahlt sich immer mehr aus. Die vor der Saison neu einstudierte Abwehrformation ist gefestigt und funktioniert auch bei wechselndem Personal sehr gut. Auch das spielerische Element kommt nun immer mehr zum tragen. Im Positionsangriff sind ebenfalls deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Einziger Wehrmutstropfen sind die kleinen Auszeiten die wir uns in den letzten Spielen immer mal wieder gegönnt haben. Deshalb gilt es weiter konzentriert und hart zu arbeiten damit auch die kommenden Aufgaben erfolgreich bestritten werden können.

Tor: Tino Köhler, Martin Fließ
Feld: Robert Roese (11/1), Constantin Vasconi (5), Oliver Patzlaff (4/2), Phillip Trautmann (3), Johannes Kremser (3), Nico Schwarz (2), Felix Rucht (2), Simon Wetzel (1), Bart Badoel (1), Felix Willamowski, Momme Funda, Andreas Milk

7m: NARVA (3/5) Spandau (7/11)
2min: NARVA (7x) Spandau (6x und 1x Rot)

Reporter: Capt’n Schmuhl

One Comment

  1. Ulli

    11.11.2013 at 15:13

    Schmuli, schöner Bericht!

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