SG NARVA Berlin e.V.

30 Minuten 80er-Jahre-Handballrevival

3. Männer – HSG Kreuzberg II 21:19 (8:6)

Tief saß der Stachel nach dem ersten Spieltag, als wir in Kreuzberg 2 Punkte liegen ließen. Das allein sollte Motivation genug sein, zu Beginn der Hinrunde das Derby erfolgreich zu gestalten. Aufgrund nur 8 nomineller Feldspieler der Dritten erklärten sich Didier Dinart (Michael Kahnert) und Oliver Roggisch (Michael Hagen) bereit, nochmals ihre Handballschuhe zu schnüren. Für Herrn Dinart somit das zweite Spiel am Tag! Klar war vor dem Spiel, dass Kreuzberg nicht versuchen wird, uns zu überrennen. Die Altvorderen der Kreuzberger werden wie im Hinspiel versuchen, durch Cleverness und taktisches Geschick im Positionsangriff durch langes Spielen ihre Chance zu suchen.

Genau so kam es! Eine erste Halbzeit, die mit modernem Handball wenig zu tun hatte, bot sich auf beiden Seiten. Hart aber überwiegend fair agierende Abwehrreihen kauften dem jeweils gegnerischen Angriff den Schneid ab. Permanent angezeigtes Zeitspiel führte zu überhasteten Abschlüssen. Ein Halbzeitstand, den die Herren Dinart und Roggisch selbst aus ihrer längst vergangenen aktiven Zeit kaum kennen dürften, war an der immerhin schon digitalen Anzeigentafel ersichtlich: 8:6 in Worten: ACHT zu SECHS. Das Gute daran, wir führten!!!

In der zweiten Halbzeit gab Didier Dinart in der Abwehr sein Debüt auf der 1 und trieb die Kreuzberger reihenweise in technische Fehler. Da uns leider auch die Sicherheit im Offensivspiel fehlte, blieb die Partie bis zum 15:15 ausgeglichen, wobei wir nie zurücklagen. Die zweite Welle funktionierte leider auch heute nur phasenweise, so dass wir zu selten zu einfachen Toren kamen. Nach bereits 3 verworfenen Siebenmetern erhielten wir in der 58. Minute die Chance, wenigstens einen Strafwurf zu verwandeln. Der Kapitano übernahm Verantwortung und netzte zum 20:18. Die Kreuzberger konnten durch einen sehenswerten Schlagwurf erneut verkürzen und suchten im Anschluss ihr Heil in einer offenen Manndeckung. Die noch vorhandene Auszeit wurde genommen und kurz angemerkt, dass wir zwar Zeitspiel in Kauf nehmen werden, aber keine technischen Fehler oder sinnlosen Abschlüsse unsererseits. Bei noch 8 Sekunden auf der Uhr sieht Dan Marino den sich freilaufenden Kapitano, der zum 21:19 Endstand einklinkt. Erleichterung, Jubel, Revanche geglückt!!! (by MS)

Tor: Kai, Tom
Feld: Noel (9/1), Michael K. (3), Robert (3), Sebastian (3) Alfred (1), Paul (1), Jens (1), Enno, Martin, Michael H.

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