SG NARVA Berlin e.V.

Abendstund hat Gold im Mund

Einen wunder schönen guten Abend. Das sonntägige Abendprogramm zur Primetime lautete SG Rotation Prenzl. Berg III gegen SG Narva Berlin III.

Endlich war es wieder so weit. Die Herbstpause wurde erfolgreich mit rhythmischer Sportgymnastik überbrückt und die Saison 13/14 konnte weiter gehen.  Das Ziel war wie immer klar: Der dritte Sieg, um die SG Narva in der oberen Hälfte der Tabelle etablieren zu können, musste her.

Es ging zum ersten Auswärtsspiel der Dritten. Beide Mannschaften gingen mit Kampfgeist und dem Willen zu Siegen an die Sache heran, auch wenn einige der 14 Mann auf dem Spielfeld, aufgrund der späten Anstoßzeit von 20 Uhr, ihre Beine sicherlich schon gerne auf dem Sofa untergebracht hätten.

Dem Anwurf zur ersten Hälfte vom Gastgeber folgte gleich das erste Tor.  Die SG war im Gegensatz zu den üblichen anfänglichen Startschwierigkeiten wach und konnte nachziehen. Die ersten 30 Minuten wiesen keine Besonderheiten auf, 1:1 – 3:3 – 8:8. Ein erster Lichtblick für die SG zeigte sich in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte. Zwei Hinausstellungen des Gastgebers führten zu einem Halbzeitstand von 10 zu 12 für die Narvarianer.

Die Ansage des Trainers zur Pause war deutlich. Die technischen Fehler mindern und die Abschlussquote steigern. Zumal der geringe Vorsprung vergrößert werden sollte.

Gesagt getan. Die zweite Hälfte startete für Narva mit einer drei zu null Serie (10:15). Die starke Anfangsphase, die vor allem Torwart Tom ermöglichte, war nicht einmal durch drei fast gleichzeitige Hinausstellungen der Narvaboys zu stoppen. (Hinausstellungen: 6:24; 6:49; 7:25)  Es gelang nicht nur der erfolgreiche Abschluss im Angriff, sondern auch die Abwehr konnte gegen die Überzahl standhalten! (12:17) Dieser fünf Tore Vorsprung wurde eine Zeit lang konstant verteidigt. (18:23) Auf jedes Hoch folgt bekanntlich auch ein Tief: Plötzlich punktete der Gastgeber. Zwei schnelle Tempogegenstöße sowie zwei verpatzte Angriffe führten zu einem Zwischenstand von 21 zu 23.

Timeout. – Wach werden und sich auf die Fähigkeiten, welche bereits bewiesen wurden, besinnen, um den Sieg nach Hause zu fahren.

Endstand 23:27. Der verlorene Vorsprung wurde zurück erkämpft und das verdiente 10 Uhr Bier konnte genossen werden.

Fazit: Das Spiel ist erst vorbei, wenn der Schiri abpfeift. Kämpfen bis zum Schluss heißt das für die Narvaboys.

Einen Dank an die angereisten Fans, Teamkameraden und Aushilfsspieler.
An dieser Stelle auch ein großes Lob an das gute Schiedsrichtergespann, welches ersatzweise einsprang.

Feld: Cordier, Roales (3), Örtel (7), Schulz (3), Berger (5), Schlotterbeck (1), Hesse (1), Reisner (4/3), Dehner, Ubben (3), Hagen, Pilatzek

Tor: Dreiseitel, Köhler

(by Schulz)

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