SG NARVA Berlin e.V.

Am Ende fehlt die Kraft

Polizei SV – 1. Männer 31:23 (15:13)

Nachdem man versucht hatte, über die Herbstpause einen freien Kopf zu bekommen, ging es am vergangenen Sonntag mit frischer Energie zum Polizei SV.

Im Vorfeld war klar, dass der PSV als Oberligaabsteiger klarer Favorit ist, aber das sollte nicht heißen, dass wir uns kampflos geschlagen geben wollten.

Das Spiel begann aber alles andere als umkämpft. PSV legte ein 3:0 vor, ehe wir aufwachten und die Schalter umlegten. Wir nahmen nun die Gegner ordentlich an und spielten uns unsere Gelegenheiten raus. Folglich glichen wir beim 4:4 aus, konnten uns aber nicht absetzen. PSV drehte jetzt ein wenig auf und nutzte einige Unstimmigkeiten in der NARVA-Defensive und spielte sich eine 4-Tore-Führung zur Mitte der ersten Halbzeit heraus (11:7). Doch wir sammelten uns wieder und egalisierten den Vorsprung beim 13:13 kurz vor der Halbzeitpause. Leider schafften wir es nicht, den Lauf beizubehalten und in Führung zu gehen. Im Gegenteil: PSV schenkte uns noch zwei Tore ein, Halbzeitstand: 15:13.

Nach der Pause rannten wir dem 2-Tore-Vorsprung aus der ersten Halbzeit hinterher, blieben aber in Schagdistanz (20:17). Es wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert. Hinten wurde wieder miteinander gesprochen sowie zugefasst und Vorne wurden klare Torchancen erspielt und auch reingemacht. In der 40. Minute sind wir somit beim 22:21 mit einem Tor wieder dran und haben auch die Gelegenheiten, auszugleichen und vorbeizuziehen, jedoch nutzen wir diese nicht. Was dann aber danach passiert, lässt sich eigentlich nicht ganz nachvollziehen. Wir wirken plötzlich, trotz einer vollen und ausgeglichenen Bank, komplett kraftlos. Vorne hat man völlig den Faden verloren und schmeißt den Ball weg oder nimmt sich halbgare Würfe und hinten ist man oft einen Schritt zu spät oder macht nicht ordentlich zu. Die PSV’ler hingegen scheinen jetzt erst richtig loszulegen. In der Abwehr haben sie jetzt oft die richtige Antwort parat und vorne behalten sie die Ruhe, spielen die Angriffe aus und schenken uns die Bälle nach Belieben ein. Uns gelingt es in 15 Minuten nur noch 2 Tore zu werfen und kassieren 9. Dementsprechend lautet das Endergebnis 31:23.

Jetzt heißt es aus dem Spiel zu lernen, nicht den Kopf hängen zu lassen und auf Fehlersuche zu gehen. Denn gemütlich wollen wir es uns nicht im Tabellenkeller machen. Am nächsten SONNTAG (Ansetzung verlegt!) geht es dann zu Rudow IV zum Pokalspiel. In der Liga geht es als nächstes gegen VfV Spandau.

Obsti

Tore:
Richter 2, Dessin 6, Schmuhl 4, Schwarz 3, Kremser 4, Kretzer 3

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