SG NARVA Berlin e.V.

Auch im vierten Anlauf keine Auswärtspunkte

VfV Spandau II – 2. Männer 26:23

Mit breiter Brust machten wir uns auf den Weg zur längsten Auswärtsreise ins ferne Spandau. Hatten wir doch gut trainiert und traten mit dem seinen Einstand in der Zweiten feiernden Franz bis auf Momme und Basti in voller Mannschaftsstärke an. Im vierten Anlauf sollte endlich an die guten Heimleistungen angeknüpft werden, um die ersten Auswärtspunkte einzufahren. Zuversichtlich konnten wir auch sein – hatten wir den gemeinsamen Aufsteiger am letzten Spieltag der letzten Saison in der Stadtliga zu Hause eindrucksvoll besiegen können.

Dementsprechend selbstsicher und auf Angriff ausgerichtet erfolgte die konzentrierte Spielansprache vom Coach. Dabei lag ein besonderes Augenmerk darauf, die Spielzüge ohne Hast ruhig bis zur Chance auszuspielen und dann konzentriert abzuschließen. Waren wir noch gewarnt von der mangelnden Chancenverwertung der letzten Spiele (v.A. vom Spiel gegen Buckow).

Die erste Halbzeit gestaltete sich recht ausgeglichen. Lediglich zu Beginn konnte Spandau in Führung gehen (2:1 und 3:2). Danach spielte man die erste Halbzeit von vorne und war immer in Front, konnte sich aber nicht mit mehr als drei Toren absetzen (3:6, 4:7, 5:8, 7:10), sodass es mit einer Zwei-Toreführung in die Kabine ging. Wirklich freuen konnten wir uns darüber jedoch nicht. Dafür hatten wir viel zu viele Chancen liegen lassen. Sowohl aus der ersten und zweiten Welle, als auch aus dem Positionsangriff verballerte man zu viel.

Folgerichtig die Pausenansprache: Vorne die Angriffe länger und geduldiger ausspielen und hinten den Mittelblock kompakter auf die jeweilige Seite verschieben. So kamen wir gut in die zweite Hälfte hinein, sodass wir uns vier Tore zum 10:14 absetzen konnten. Doch leider schafften wir es einmal mehr nicht, konstant zu bleiben und den Vorsprung weiter auszubauen. Spandau zog auf ein Tor heran, ehe wir beim Stand von 16:15 die Führung wieder abgeben mussten und der Coach sich gezwungen sah, schon nach 10 Minuten die Auszeit zu nehmen. Doch auch das half nicht: Nutzten wir in der ersten Hälfte einfach zu wenig Chancen, spielten wir nun auch noch zum Teil sehr ideen- und fast schon kopflos im Positionsangriff. Zudem mussten wir einige empfindliche Zweiminutenstrafen in Kauf nehmen, die uns vor Allem im Angriff das Leben schwer machten. Jedoch blieb man bis zum 22:22 immer noch auf Schlagdistanz, bis wir unkonzentrierter wurden und uns in der Chrunch-Time mit 26:23 geschlagen geben mussten.

Fazit: Die Ansätze, endlich mal auswärts zu punkten, sind da – auch wenn wir heute gegen Spandau hätten gewinnen müssen. Als nächste Gegner warten die drei oberen Mannschaften, gegen die wir nur durch weiterhin gutes Training und mit einer erheblich verbesserten Wurfquote Chancen haben werden.

Tor: Salesky, Balyemez

Bogisch (6), Call (3), Matern (3), Knievel (3), Christiansen (3), Sitzmann (2), Goldmann (1), Wittstock (1), Straub (1), Henning

7m: 5/3 : 3/2

Zeitstrafen: 7 : 8

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