SG NARVA Berlin e.V.

Beachtlich geschlagen

SG NARVA – TSV Rudow 23:31 (12:18)

Eigentlich ging es für unsere „Jungs“ nur darum, das Ergebnis so erträglich wie möglich zu gestalten. Einerseits weil wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten  – Pusche, Marc, Ebi, Klatti und Eddy hätten neben Huppi, Hübi sowie Bodo (verletzt) nicht nur das Durchschnittsalter merklich gesenkt – und andererseits weil sich auf der Gegenseite der Klassenprimus mit alter NSF/Südost-Qualität erwärmte.

Doch was war das? Vor allem die Gebrüder Knorr verlangten dem Gast in der Anfangsphase alles ab. Zwar kombinierte Rudow sehr ansehnlich, scheiterte jedoch mehrfach an Olaf. Vorn wirbelten Thomas sowie Bernd Eikelmann und überraschten mit Schlagwürfen die gegnerische Deckung. Beim 5:5 nach zehn Minuten war Trainerfuchs Harry Koch somit zu einer Auszeit gezwungen. Es wurde zunächst allerdings nicht besser – im Gegenteil. Erst nach dem zwischenzeitlichen 10:8 für die Mannen um Ecki Siegmund und der nun verordneten persönlichen Bewachung von Krorri jr. konnte der TSV das Spiel an sich reißen. Im Angriff fehlten uns nun die Ideen, während der TSV die gewonnenen Bälle durch überlegenes Tempospiel nutzte. Zur Halbzeitpause (12:18) dachte man, dass die Moral unserer Truppe nun gebrochen sei.

Doch weit gefehlt! Der jetzt ins Tor gerückte Raimund knüpfte an Olafs gute Leistung an, und die Feldpersonalie kämpfte hervorragend gegen den eigentlich übermächtigen Kontrahenten, dem es nie gelang, sich überaus deutlich abzusetzen. Bernd, der in Periode zwei im Rückraum als einziger Akteur echte Gefahr ausstrahlen konnte, nahm sich vielleicht 1-2 Würfe zu viel bzw. früh, ackerte aber unermüdlich. Besonderes Lob verdienen auch Andi (3 Rückraum“kracher“) und Debütant Micha am Kreis, die fast durchspielten. Aber auch alle anderen arbeiteten vorbildlich und hatten sich die Anerkennung der Zuschauer und sicher auch des Gegners redlich verdient, als beim 23:31 abgepfiffen wurde.

Fazit: Viele, auch der Berichterstatter, hatten nach den bisherigen Ergebnissen des Tabellenführers mit einer schmerzhaften Klatsche gerechnet. Insofern ist das Endergebnis und der Fakt, dass eine persönliche Manndeckung, die das ganze Spiel über beibehalten wurde, das Rudower Spiel stabilisieren musste, als Erfolg zu werten.

Tor: Knorr, O., Hahn

Feld: Eikelmann (7/1), Knorr, Th. (7/1), Grabowski (3), Kopf (3), Wagner, H. (2), Piepenhagen (1), Hannemann, Moritz, Saß, Hennig – Coach: Siegmund

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