SG NARVA Berlin e.V.

Der gebrauchte Tag – Part 2

SG NARVA II – VfV Spandau II 22:33 (12:16)

Da hat heute leider gar nichts funktioniert. Man fühlte sich zurückversetzt an den ersten Spieltag, als bei Pfefferwerk eine zusammengewürfelte Truppe einem limitierten Gegner unterlag.

Nun ist Spandau II als Gesamtpaket sicher eine der individuell besser ausgestatteten Vertretungen der Stadtliga, für unsere grundsätzlich vorhandene Qualität aber durchaus beherrschbar. Das dachte man…

Hier und heute hatten wir das Selbstvertrauen, die Entwicklung der letzten Monate irgendwo in der Tasche gelassen. Unser Kontrahent machte das, was er konnte. Den 2-Meter-Halblinken aus „Freiwurfkombinationen“ werfen lassen oder den Kreis anspielen – da „hüpft“ das Trainerherz begrenzt denkender Übungsleiter, die den „Erfolg“ in der B-Jugend-Stadtliga vor die individuelle Entwicklung der Spieler stellen.

So klingt die Einschätzung eines Frustrierten, der weiß, dass wir auch diese Eindimensionalität hätten besiegen können, wenn… ja, wenn wir unser Ding durchgezogen hätten. Zur Pause war man sich sicher, dass beim 12:16 noch nichts verloren war, wir uns zurückkämpfen können.

Energie war spürbar, verpuffte aber sofort im ersten Angriff, dem weitere fünf leichte Ballverluste folgten: 12:22. Eine Auszeit, die fast in einer verbalen Entgleisung endete, brachte kurzzeitig die Körpersprache zurück (17:23), hatte schließlich aber keinen nachhaltigen Erfolg. Kein Mannschaftsteil wollte heute funktionieren, sodass dem unsympathischsten Übungsleiter (Vater) meiner bisherigen Handballkarriere die Selbstbefriedigung überlassen werden musste. Vielleicht wird aus einem seiner „Günstlinge“ mal ein ebenso passabler Bezirksliga-Handballer wie er einer war.

Fazit: Kopf hoch, Jungs! Das war heute ganz bescheiden unsererseits. Wir können es besser, wollen uns entwicklen – DAS ist unser Ziel!

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