SG NARVA Berlin e.V.

Deutliches Signal vor dem Spitzenspiel

3. Männer – Borussia Friedrichsfelde 34:17 (18:6)

Am Samstagabend beehrten uns die Nachbarn aus Friedrichsfelde, die zuletzt drei Siege in Folge einfahren konnten. Nach einer bescheidenen Trainingswoche hieß es, die richtige Einstellung zum Gegner zu finden. Pünktlich zum Spiel erschien die Delegation aus dem Höhentrainingslager, die ihre Sache überraschend gut machte.

Auch heute gelang es uns ab der ersten Minute, den Gegner unter Druck zu setzen. Folgerichtig lagen wir nach 2 schnellen Toren 2:0 in Front, ehe die Borussen zum 2:2 ausgleichen konnten. Über 60 Minuten betrachtet, war dies der einzige Ausgleich der Borussen, ohne selbst geführt zu haben. Über Zwischenstände von 10:4 und 15:5 endete beim Spielstand von 18:6 die erste Halbzeit. Sicherlich konnte unser Angriffsspiel nur teilweise überzeugen und profitierte überwiegend von der auch an diesem Tage hervorragenden Defensive, die viele leichte Tore aus der ersten und zweiten Welle ermöglichte.

In der Halbzeit war klar, dass die Konzentration hochgehalten werden sollte, um ein gebührendes Ergebnis einfahren zu können. Dies gelang größtenteils bis zur 45. Minute, als wir mit 29:9 führten. Madder stand dem in der ersten Hälfte sehr gut haltenden Kai nicht nach, da die Abwehr kaum leichte Abschlüsse zuließ. Die letzten 15 Minuten gingen mit 8:5 an die Borussen. Ursächlich hierfür war sicherlich die nachlassende Konzentration gepaart mit teilweise verständlichem Frust, hervorgerufen durch einzelne Abwehraktionen des Gegners, der sich diesen Abend sicherlich auch anders vorgestellt hatte. Beim Stand von 34:17 endete die Partie auch in dieser Höhe völlig verdient.

Unverständnis machte sich nach dem Spiel beim Trainer breit, als der Mannschaftsverantwortliche der Borussen im Spielbericht vermerken ließ, dass er um Überprüfung der Spielberechtigung der Spieler von NARVA III bat. War ihm aufgefallen, dass mehrere Spieler unter der Woche im Höhentrainingslager weilten oder 5 Spieler der Ü 32 aufgelaufen waren? Die Antwort auf diese Frage kennt nur der Sportsfreund Ulrich, der offensichtlich die Niederlage einfach nicht hinnehmen wollte. Uns soll das egal sein. In den kommenden zwei Trainingseinheiten muss die nötige Spannung für das kommende Spitzenspiel gegen die zweite Vertretung der Tempelritter aufgebaut werden, möchte man die alleinige Tabellenspitze übernehmen.

Es spielten:

Tor: Kai, Martin

Feld: Noel (9), Sebastian (5), Alfred (5/1), Robert (5), Jens (3), Enno (3), Martin (2), Simon (2), Paul, Michael
(by MS)

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