SG NARVA Berlin e.V.

Die ersten zwei Punkte am Stück – Auswärtssieg wC

Ohne die Unterstützung unserer weiblichen D-Jugendspielerinnen kaum denkbar…

Nach Hermsdorf angereist ohne Holly, Selina und Dana konnten wir nämlich nicht von optimalen Voraussetzungen für dieses wichtige Spiel sprechen.

Aber neben Tori und Tara kam erfreulicherweise auch noch Jassy aus der wD-Jugend dazu, um die weibliche C-Jugend bei ihrem Auswärtsspiel gegen fast ausschließlich 1999er-Jahrgänge zu unterstützen.

Aufgrund einer Verzögerung des Spiels zuvor (Oberliga-Frauen Hermsdorf gegen Neubrandenburg), haben sich die Trainer und Schiedsrichter auf einen verspäteten Anpfiff verständigt (16:05Uhr, also 20 Minuten später als angesetzt). Vor dem Spiel wurde die Mannschaft von Trainer Michael Hagen diesmal aufgefordert anfänglich eine 3:2:1-Abwehr zu spielen, um mit der Bindung zur Nebenspielerin erst einmal die nötige Sicherheit und Abstimmung mit Tori im Tor zu finden und sich nicht, wie im letzten Spiel, gleich wieder überlaufen zu lassen.

Dies gelang leider nicht so richtig, zu passiv wurde gegen die Rückraumspielerinnen verteidigt und dementsprechend wurden auch zu viele einfache Tore über die Halbpositionen kassiert. Ohne Vorgabe von der Bank wurden unsere Spielerinnen in der Abwehr schnell offensiver und rückten raus auf eine 3:3-Abwehr. Schön zu sehen, dass ihr Euch in dieser Abwehr scheinbar wohl fühlt. 🙂 Insgesamt war das Abwehrverhalten nun ganz okay, wenn auch noch zu oft einige Abwehrprinzipien nicht beachtet wurden. Und wenn dann mal Bälle abgefangen wurden, haben wir diese leider viel zu leichtfertig hergeschenkt und die Hermsdorfer Spielerinnen eingeladen, erneut anzugreifen.

Im Angriff haben wir zu oft auf der Mitte abgebrochen anstatt parallel durchzuspielen und uns damit zu oft auf der rechten Angriffsseite festgebissen. Der auf der linken Seite entstandene Freiraum wurde leider nicht konsequent genutzt. Über Zwischenstände von 1:1, 2:2, 3:3, 4:4, 5:5 mit jeweiliger zwischenzeitlicher Ein-Tore-Führung der gegnerischen Mannschaft, zogen die Hermsdorferinnen mit bis zu drei Toren weg (7:5, 7:7, 9:7, 11:8), bevor die NARVA-Spielerinnen vor dem Pausentee zum Glück noch auf einen Halbzeitstand von 11:10 verkürzt haben.

Positiv festzuhalten gilt die Überzeugung der Mädels, von denen zu hören war, wir schaffen das… und die kämpferische Einstellung in Halbzeit eins. Auch konditionell haben sich die meisten Spielerinnen gesteigert.

Mittels Pausenansprache wurden alle Sinne der Spielerinnen mit eins/zwei Hinweisen nochmal auf das Spiel in Halbzeit zwei gelenkt. In der Abwehr dichter an den Angriffsspielerinnen stehen, um Zuspiele zu unterbinden und im Angriff länger durchzuspielen bis sich eine Lücke ergibt, in diese dann auch zu stoßen und den Angriff mit einem Torwurf abzuschließen.

Im zweiten Durchgang stand mangels C-Jugendtorwart nun Tara im Tor und Tori ging als Feldspielerin ins Rennen (KM). Es war weiter ein munteres Hin und Her. Schneller Ausgleichstreffer (11:11) unsererseits und die erste NARVA-Führung in diesem Spiel (11:12). Nun legten wir immer ein Tor vor und Hermsdorf glich bis zu 14:14 immer wieder aus.

In der Mitte von Halbzeit zwei gab es dann wieder leichte Vorteile bei den Hermsdorferinnen, was sich auch im Ergebnis wiederspiegelte 16:14, 17:16, 18:17. Ursache dafür waren unsere zahlreichen Fehler im Angriff. Unterstützt wurde diese Serie leider auch von Zeitstrafen, die nicht nötig waren. Und damit meine ich nicht die Entscheidung (die Strafen waren sehr berechtigt), sondern vielmehr wie sie entstanden sind. Mit ein wenig mehr Beinarbeit und richtigem Stellungsspiel in der Abwehr hätten sich diese Situationen erst gar nicht ergeben. Da haben wir noch ein wenig Arbeit vor uns. Aber beachtlich war in dieser Situation der Einsatzwille der Mannschaft. Jetzt erst recht, hätte die Überschrift der Unterzahl-Phase lauten können.

Wir gingen in der Abwehr beherzt zur Sache, Tara hielt einige schwere Bälle (zweimal doppelt gerettet – Klasse!) und vorne hat Isi von der rechten Angriffsseite erfolgreich verwandelt. Folge war der Ausgleich zum 18:18 und drei weitere Treffer unserer Mädels in Folge, 18:21 für NARVA.

Aber es wäre nicht Handball und nicht die weibliche C-Jugend von NARVA, wenn es nicht nochmal spannend werden würde. Drei Tore vorn aber leider keinesfalls die Sicherheit im Angriff, die sich ein Trainer in solchen Situationen wünscht. Die Schlussphase des Spiels war echt nervenaufreibend 19:21, 20:21,0 20:22, 21:22, Endstand 21:23.

Fazit: Glückwunsch zu den zwei Punkten. Ihr habt gut gekämpft. Aber es offenbarten sich wieder einige Schwachpunkte, die wir nur mit weiterem Training abstellen können. Also lasst uns gemeinsam trainieren, um nach den Herbstferien dort weiter zu machen, wo wir Sonntag aufgehört haben.

Dabei waren: Vicky, Melath n.e., Lena, Isi, Cora, Mandy, Sila n.e., Tori, Tara und Jassy

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