SG NARVA Berlin e.V.

Dritte gewinnt Spitzenspiel deutlich

SG NARVA III – HSG Kreuzberg II 33:24 (16:14)

Die deprimierende Niederlage der letzten Woche gegen ACB II konnte erstaunlich gut verarbeitet werden. Unser Capitano zeigte seine Stärken als emotionale Schaltzentrale der Mannschaft und hatte gleich nach dem Spiel eine aufbauende Ansprache parat. Von unserem Trainer wurden unter der Woche zusätzlich noch ein paar magische Psychotricks beigesteuert, deren Wirkung sich allerdings nicht statistisch einwandfrei nachweisen ließ.

Heute war der Gegner Kreuzberg II. Das Hinspiel ging auf ärgerliche Art und Weise verloren und der Rechenschieber der vereinsinternen Tabellenkalkulationsabteilung zeigte an, was viele schon geahnt hatten. Somit bedurfte es eigentlich nicht besonders vieler Worte um die Mannschaft für das heutige Spiel ausreichend zu motivieren.

Als absolutes Highlight hatten wir heute auch noch den (alt) Coach aus einem Baustellenloch in Schönefeld ausgegraben und umgehend auf die Trainerbank verfrachtet. Dort blieb er aber keine Minute ruhig sitzen und kümmerte sich mit großem Enthusiasmus um das taktische Wohlergehen der Mannschaft. Er hat eigentlich einen extra Bericht mit lobenden Worten verdient.

Um zu verhindern, dass die Lösung von Kreuzbergs Materialproblemen (Handball ist eben doch ein „Farbenspiel“) unter das schockierend ohrwurmträchtige Motto „nur noch Schuhe an“ fiel, spendierten wir ein paar modische Trainingsüberzieher, und die Partie konnte beginnen.

Mit einer guten Abwehr und einer holprigen Gegenstoßbewegung praktizierten wir die anfänglichen Minuten. Dann brach der Bann und es klingelte auf beiden Seiten ordentlich im Netz. Leider ein paar mal zu häufig bei unseren Torhütern und auch einmal zu leise, sodass weder Schiedsrichter noch Kreuzberg-Keeper es hören konnten, beim Gegner. So wurde die Halbzeit mit 16:14 und einer wohl ausbaufähigen Defensivleistung beendet.

In der zweiten Hälfte verließen wir uns wiedereinmal auf das NARVA-III-„Phänomen“ Blitzstart und wurden auch heute nicht enttäuscht. Schnell stand es 20:14 und da die Kreuzberger Jungs schon ein wenig „Atemlos“ durch die Halle zu laufen schienen, wurde ein dauerhafter Vorsprung von mindestens fünf Toren verwaltet und zum Ende sogar noch ausgebaut. (Endstand 33:24) Große Taten von Herrn Großfeld, ein sehr „Fehlerfrei“ agierender Alfred und sichere Abschlüsse (Mäuschen hatte wohl 100%) waren die entscheidenden Faktoren. Unerfreulicher Weise mussten wir auch eine Verletzung von unserem Ü32-Star Schulle beklagen, die hoffentlich nicht so schlimm ausgefallen ist.

Damit scheint das Saisonziel Klassenerhalt so langsam grobe Formen anzunehmen und wir dürfen uns auf die verbleibenden vier Spiele freuen. Über das ausarten gewisser Musikgenres müssen wir uns allerdings nochmal unterhalten 😉

Tor: Tom, Kai

Feld: Micha H., Rene, Enno (2), Micha S. (4), Alfred (3), Svennicke (5/1), Simon (4), Arne (3), Schulle, Robert (6/1), Nöle (6), Alex

(by Simon)

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.