SG NARVA Berlin e.V.

Gegen Z88 nach Aufholjagd noch knapp gewonnen

Unser erstes Auswärtsspiel führte uns nach Zehlendorf. Dieses Mal mit 12 Spielern, eine beachtliche Bank zur frühen Stunde. Frisch, munter und hochmotiviert ging es in die erste Halbzeit. Wie schon beim ersten Spiel war die Anfangsphase von Nervosität geprägt. Bis zum 3:3 „wuselte“ man sich auf beiden Seiten durch. Stabilisiert konnte nun auch der Spielaufbau sicherer erfolgen. Teilweise sehenswerte Abschlüsse konnten in der Folge eine 5:10 Führung zur Pause erzeugen.


Beherzt aber auch mahnend erfolgte die Ansprache in der Kabine. So sollte die Abwehr offensiver am Mann erfolgen und im Angriff die 1 gegen 1 Situation herausgearbeitet werden. Die Abschlüsse weg vom Torhüter in die Ecken erfolgen und der Blick zum eigenen Mann geschärft werden. Niemand sollte sich auf dem Vorsprung ausruhen.


Aber auch der Gegner hatte seine Ansprache. Deutlich offensiver ging er in die zweiten 20 Minuten.
Zwar konnten wir das erste Tor für uns noch verzeichnen, aber dann erfolgte der erste Einbruch.
Stellungsfehler in der Abwehr, Fehlpässe im Mittelfeld (direkt in die Hände des Gegners) und nur wenige Konterchancen führten zu einem 5 Tore-Run des Gegners. Ein kurzes Aufbäumen wurde erneut mit einem 6 Tore Run des Gegners beantwortet. Schnell gerieten wir somit ins Hintertreffen. Eine Auszeit musste her. Unsere Mannschaft wieder „wachgerüttelt und motiviert“  und mit Hilfestellungen versehen, ging es in die letzten 10 Minuten.

Unsere Mannschaft war nun wieder sicherer in der Abwehr, unser Torhüter bestens aufgelegt mit wachem Auge für den nahenden Ball und die Mannschaft kämpferisch, startete eine unglaubliche Aufholjagd. Mit Toren im Minutentakt konnte ein wohlverdienter und hart erkämpfter Sieg von 18:21 verzeichnet werden. Der 1. Tabellenplatz konnte wieder erobert werden. Endstand:21:18-Sieg

Fazit:Es darf nichts auf die leichte Schulter genommen werden. Das Spiel endet nicht nach der ersten Halbzeit. Wir müssen an unserer Abwehr arbeiten, den Blick zum Mitspieler schärfen, das Spiel sicherer und besser gestalten und die Lücken nutzen, uns von unseren Gegner lösen und uns immer anbieten. An Kampfeswillen fehlt es uns nicht. Aber das allein reicht nicht aus. Nach dem Spiel ist vor dem nächsten Spiel. Lasst uns daran arbeiten.

Christian

Danke Jungs, dass ihr nicht aufgegeben habt.
Danke an unser Publikum (hier speziell an Henri, der trotz Krankheit die Mannschaft unterstützt hat)

Ein besonderer Dank an Marco vom Z88, der sich bereit erklärt hat, die nicht erschienen Schiedsrichter zu vertreten und das Spiel souverän und fair geleitet hat.

Mit dabei:
Amon, Erik, Fabian, Noah, Wulf, Magnus, Emile, Juri, Jonas, Maximilian, Veith und Fynn

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