SG NARVA Berlin e.V.

Heimspiel = Punktegarant?

3. Männer – SG Rotation Prenzlauer Berg III 27:19 (13:8)

Diese Frage hieß es zu beantworten, war doch allen Beteiligten klar, dass der letzte Heimpunktverlust schon etwas her ist. Die wichtigste Neuerung wurde vom Kapitän bereits am Vorabend des Spieles bekanntgegeben. Das ehrenvolle Amt des Sektwarts hat nunmehr Arne inne. Seine Prämiere diesbezüglich soll ordentlich verlaufen sein!

Zur sonntäglichen Mittagschlafzeit versammelten sich 14 Spieler in der Halle, wobei Malte und Laurin in bester Bayernmanier rotierten. Die Blessuren des letzten Auswärtsspiels waren einigermaßen verheilt. Selbst Zuchtis Pferdekuss war wie von Geisterhand davongeritten. Eine kleine Veränderung in der Aufwärmphase sollte die in den ersten Spielen schläfrige Anfangsviertelstunde wettmachen. Dies gelang, wenn auch nicht gänzlich. Bis zum Stand von 7:3 nach 17 Minuten konnte der geneigte Beobachter von einem gelungenen Beginn sprechen. Hinter einer ordentlich arbeitenden Abwehr stand Kai als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Leider verpassten wir es, geduldig den Vorsprung auszubauen. Rotation konnte nach 4 in Folge erzielten Toren zum 7:7 ausgleichen. In dieser Phase erklärte sich Rico bereit, Verantwortung zu übernehmen und nahm nach gefühlten 90 Sekunden Spielzeit beim Sektwart und seinem Anhang Platz, da er sich in den Dienst der Mannschaft stellte und sich dankend eine rote Karte abholte. Vielleicht ist es eine neue Stärke der Mannschaft, dass sie sich von einem Lauf des Gegners nicht gänzlich den Schneid abkaufen lässt, sondern selbst wieder eine Schippe drauflegen kann. Nach einem nun folgenden 6:1-Lauf ging es beim Stand von 13:8 in die Kabine.

Viel gab es vom Trainer nicht zu meckern. Für die zweite Halbzeit hieß es, die taktischen Konzepte konsequent zu spielen, da sich nur dann klare Chancen ergeben werden. Insbesondere die unzureichende Verteidigung des Gegners gg. unsere Kreisspieler sollte weiter genutzt werden.

Dies nahm auch gleich das Schiedsrichtergespann zu Beginn der zweiten Hälfte auf, um Noel auf falsch gestellte Sperren hinzuweisen und diese mit einem Stürmerfaul zu quittieren. Die Nachfrage des Trainers bei einem der beiden Schiedsrichter zum Grund des Stürmerfauls führte zu Erklärungen des Trainers bei Noel. Dies nahm wiederum der zweite Schiedsrichter als Meckern war und bestrafte zunächst die Bank. Diese Bestrafung wurde nach Beratung der Schiedsrichter zurückgenommen, da der erste Schiedsrichter eben diese Kommunikation zwischen Trainer und Spieler wahrnahm. Dies soll lobend Erwähnung finden, da oft genug über Schiedsrichterleistungen gemeckert wird. Bis zur 52. Minute pendelte der Vorsprung der Hausherren zwischen 3 und 5 Toren. Den letzten 10 Spielminuten drückte Enno seinen Stempel auf. Mit klaren Aktionen aus dem Rückraum sorgte er für eine entspannte Schlussphase. Endstand 27:19, Heimserie hält!

Ansatzweise war zu erkennen, dass wenn sich die Mannschaft geduldig an die Grundkonzepte hält, klare Wurfsituationen kreiert werden. Dieses Vertrauen in taktische Grundkonzepte gilt es auszubauen!!

Tor: Kai (1.-60.) Martin E. (n.e.)
Feld: Robert (5), Sebastian (5), Alfred (4), Enno (4), Noel (4), Jens (3), Simon (2), Rico, Stephan, Kay, Paul (n.e.), Martin C. (n.e.)
(by MS)

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