SG NARVA Berlin e.V.

Kopf- und Ideenlos

Deutliche Niederlage gegen ATV zu Berlin.
Einmal mehr reiht sich nach einem oder zwei guten Spielen eine blamable Leistung in den Saisonverlauf der 2. Herren.

Wie vor zwei Wochen trat man erneut am späten Freitagabend zum Punktspiel an. Dieses mal ging es gegen ATV zu Berlin, die im Hinspiel noch 23:18 geschlagen werden konnten.

Eine verkürzte Aufwärmphase und eine sehr niedrige Hallentemperatur schmälerte den Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen, zunächst nicht. Kurz vor Beginn wurde noch einmal klar gemacht, dass dieses Spiel nur über den Kampf und, wieder mal, mit Disziplin gewonnen werden könne. Gerade die Spielzüge aus den vergangenen Trainingseinheiten sollten konsequent gespielt werden.

Das Spiel begann jedoch auf beiden Seiten zerfahren. Beide Mannschaften kamen mit dem Ball, der zwar noch etwas Harz an sich haften hatte, aber durch Staub und Schweiß zunehmend rutschiger wurde, nur schwer zu recht. Reichlich torarm begannen somit die ersten 15 Minuten des Spiels. Kein Team konnte sich wirklich absetzen und so stand es 6:4, als der Trainer der Heimmannschaft seinem Team die erste Auszeit gönnte. Zwei vollkommen unterschiedliche Reaktionen zeigte diese Auszeit. Während die 2. Herren das Spielen zunehmend einstellte, kam der ATV zu Berlin immer besser ins Fahrt und spielte sich mit einem 6:0-Lauf in einen wahren Rausch. Lediglich 2 Treffer konnten noch erzielt werden, bevor es mit 8:10 aus unserer Sicht in die Kabinen ging. Weiterer Negativeffekt der 1. Halbzeit war die frühe rote Karte gegen Vilem, der gefühlte 30 Sekunden auf dem Feld stand und sich, aus Sicht des Schiedsrichters, zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ.

Es wurden zwar in der Halbzeitpause deutliche Worte gefunden, jedoch war jedem Spieler bewusst, welche Fehler uns wieder mal in diese Situation geführt haben.

Die zweite Halbzeit begann gut, als schnell der Treffer zum 9:10 erzielt werden konnte. Mit einem vergebenen Tempogegenstoß wurde jedoch der nächste Lauf des ATV eingeleitet. Schnell setzte sich der Gegner über 13:9, 17:12 vorentscheidend auf 22:13 ab. Die gegnerischen Spieler trafen nun nach Belieben und aus allen Winkeln. Viel geschah dann nicht mehr. In den letzten Minuten konnte lediglich etwas Ergebniskosmetik betrieben werden, was jedoch an der deutlichen 25:18 Niederlage nicht mehr viel ändern sollte.

Tor: Balyemez, Salewsky

Tore: Goldmann (6), Knievel (6), Mölter (3), Wolff, Wittstock, Moreau (je 1)

7m: 3/2: 0/0

Zeitstrafen: 3:6

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