SG NARVA Berlin e.V.

mA-Jugend vs. AC/Eintracht Berlin

Man kann viel diskutieren über die verschiedenen Szenen des Spiels, doch vorab ein paar wichtige Fakten. Am Wochenende hatten 2 Spieler, der gut vorbereiteten Mannschaft Geburtstag und dem entsprechend wurde natürlich auch gefeiert. Es hieß mit Maßen, aber dies wurde leider nicht ganz eingehalten! Dementsprechend kam der größte Teil der Mannschaft am nächsten Morgen sichtbar müde in die Halle, jedoch mit Feuer in den Adern und motiviert dieses Spiel zu beschreiten.

Nach einer langen und intensiven Vorbereitung sind wir an einem sehr wichtigen Punkt angekommen, wir sind ein Team geworden. Zusammenspiele klappen, Spielzüge funktionieren flüssig und im Abwehrverhalten wird miteinander kommuniziert. So kam es, dass wir direkt mit einer Führung von 6 Toren starteten (7:1) . Die erste Halbzeit verlief weiter gut, Angriffe der Gegner konnten (noch) sauber unterbrochen werden und wir konnten einfache Tore durch Tempogegenstöße erzielen. Halbzeitstand 21:8 für Narva.

Ich habe viel nachgedacht was in der zweiten Halbzeit wohl schiefgelaufen ist. War man übermotiviert? Lies man sich zu leicht provozieren? Oder wie kann es sein, in einer Halbzeit etwa zehn 2-Minutenstrafen zu kassieren? Rücksichtslos wurde in den Wurfarm der Gegner gegriffen, unsauber wurde verteidigt und vorne wurden eigentlich sichere Wurfchancen neben den Kasten gesetzt oder in die Arme des gegnerischen Keeper geworfen.
In meinen Augen wurde unser Gegner von uns zu hoch eingeschätzt, jedoch führte das genaue Gegenteil zu einer zu hohen Arroganz unsererseits und so konnten wir unser tatsächliches Können nicht wirklich zum Preis geben.

Vielen Dank noch einmal an Ertac, der zwei Spiele in Folge ehrenamtlich gepfiffen hat da kein Schiedsrichter vorhanden war. Wir wissen, dass er es zwischendurch echt sehr schwer hatte wegen sehr viel argwöhnischen Aktionen hintereinander.
Ein weiterer Dank an die Spieler aus der B-Jugend, die nach ihrem eigenem Spiel noch da geblieben sind um unseren Kader zu verstärken.

Es gibt noch vieles auszubessern, jedoch haben wir in diesem Spiel gleich klar gemacht wo wir in der Tabelle hingehören. Ganz nach oben!

Janek Hellwig-Przybyl

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