SG NARVA Berlin e.V.

mB II: Wir sind zu großem Dank und Demut verpflichtet

Gern wird bei der Beschreibung einer unerwarteten Niederlage damit begonnen, wie viele Ausfälle wichtiger Spieler der Unterlegene zu verkraften hatte. Mehr dazu dann am Ende meiner Auslassungen.

Es war sehr früh am Morgen, als wir uns in der Winsstraße trafen, „um mal eben vorbeizuschauen und die Punkte mitzunehmen“. Immerhin hieß der Gegner Pfefferwerk II, dem allgemein wenig zugetraut wurde. Hier mal eine Zustimmung an Karl, dem nach Spielende förmlich der Kragen platzte. Jedoch: Falscher Zeitpunkt, denn man hatte hier gemeinschaftlich versagt.

Was war also passiert? Die Pfefferwerker, sehr bieder in der Spielanlage, hatten uns genau drei Sachen voraus: 1. Sie wussten, was sie nicht spielen können. 2. Es wurde buchstäblich um jeden Ball gekämpft. Zudem tauchte dort ein Torhüter auf, der diesen Part sehr gut erfüllte.

Und so stellte der Gegner eine 6:0-Deckung, gegen die fast alle unsere Akteure noch nie das Vergnügen hatten. In der Kürze der Zeit konnte der Trainingsrückstand in diesem Bereich nicht ausgeglichen werden. Relativ hilflos präsentierten wir uns folglich im gebundenen Angriff. Die Schwächen in der Defensive blieben überschaubar. Wenngleich 11 Gegentreffer 3-4 zu viel waren, stimmte vor allem der konzeptlose Angriff mürrisch, als es mit 9:11 in die Pause ging.

Die Ausbeute vorn blieb weiterhin bescheiden, während zwischenzeitlich die Abwehr einen guten Job erledigte (16:17). Aber heute half alles nichts. Pässe im Zeitlupentempo sowie diverse Abpraller landeten immer wieder beim Gegner, der sich schließlich verdient mit 25:20 durchsetzen konnte.

Fazit: „Verdient?“, werden nun einige fragen. Oli und ich müssen leider – und das fällt uns sehr schwer – konstatieren, dass der Kontrahent auf dem gezeigten Niveau besser war. Deutlich hat man erfahren müssen, was es für uns bedeutet, in zusammengewürfelter Formation antreten zu müssen, die nie konsequent gemeinsam trainiert. Ach ja, und ein paar Spieler fehlten heute auch – daher vielen Dank an Marten, Luca und Isi!

T.F.

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