SG NARVA Berlin e.V.

mC II folgt Murphys Gesetz

VfV Spandau – SG NARVA II 25:22 (13:10)

Glaubt man der Definition dieses Gesetzes, dann geht in der Summe der Ereignisse alles das schief, was auch schief gehen kann. Und so war es dann auch.

Das Unheil nahm sodann bereits am Freitag seinen Lauf, als Xaver uns die Trainingseinheit gehörig durcheinander wirbelte. Eine Reihe Spieler nutzten den für den Vormittag angekündgten Sturm, um sich auch am Nachmittag frei zu nehmen und nicht zum Training zu kommen. Ordentliche Absprachen konnten so nicht geführt werden. Trotzdem waren wir frohen Mutes, trotz bekannter Ausfälle, mit einem guten Kader nach Spandau zu reisen.

Doch was dann kam, ist mit einfachen Worten kaum zu erklären. In der Zeit von 20.00 Uhr des Vortages bis zum Spielbeginn sagten insgesamt 6 Spieler ihre Teilnahme ab. Ein Auffüllen des Kaders war zu diesem Zeitpunkt dann nicht mehr möglich.  So fanden sich dann insgesamt 7 Spieler beim Anwurf auf dem Feld ein. Doch obwohl von diesem Team noch 6 Spieler auf dem Feld waren, die in der Vorwoche eine grandiose kämpferische Vorstellung gegen Rudow boten, ließen wir von Beginn an jeglichen Druck, jede Konsequenz vermissen und agierten von Beginn an mutlos. Zu sehr hatten die Spieler das Gefühl des Im-Stich-gelassen-sein in den Armen und Beinen. Nur so ist zu erklären, warum der eine oder andere Spieler gefühlt 2 Meter neben seinen Schuhen stand und letztendlich nicht stattfand.

Sicherlich sind das wohl harte Worte. Doch sie beschreiben am Besten das Handycap, mit dem sich die Spieler auf dem Feld, die Trainer auf der Bank und die Eltern auf der Tribüne (danke für Eure Unterstützung) herum trugen.

Doch Handball wurde ja auch gespielt, mit Murphy als treuestem Begleiter. Als wären  alle Vorzeichen nicht schlimm genug, schlug es in der 11. Minute „13“. Ein eigener Ballverlust führte zu einem Gegenstoss der Spandauer. Den langen Flugball möchte unser Keeper außerhalb des Kreises abfangen, zögert aber und trifft nur den Spandauer Spieler. Der Torwart sieht rot und da waren es nur noch sechs. Fortan stand uns ein Spiel mit dauerhafter Unterzahl bevor. Weil aber nicht nur Murphy seine Regeln hat, sondern auch das Handballspiel als solches, durften wir zweimal sogar in doppelter Unterzahl ran.

An dieser Stelle seien aber auch die Spieler auf dem Feld gelobt, die alles gaben. Lukas wuchs im Tor über sich hinaus. Adrian mit 13 Toren und Fabian mit 7 Toren waren unsere besten Werfer.  Ihnen, aber auch Martin, Alex B. und Alex K. war es zu verdanken, dass wir immer wieder im Spiel blieben. Kurz vor Schluss konnten wir sogar von 24:18 auf 24:22 zu verkürzen. Leider hat es für einen Punktgewinn dann doch nicht gereicht.

Und „Murphy“? Ach ja, der verwarf für uns dann noch 3 Strafwürfe und spielte eine ganze Reihe von Pässen direkt in die Hände ds Gegners.

FAZIT: Ja, das gibt es auch. Aber das werden wir teamintern klären. In bestmöglicher Besetzung wollen wir dann am kommenden Sonntag in die Rückrunde starten. Und „Murphy“? Ihn und sein Gesetz lassen wir dann zu Hause.

(by Norbert)

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