SG NARVA Berlin e.V.

Ohne Fleiß kein Preis

Am Sonntagmorgen vorletzter Woche ging es zur Heimhalle von ProSport24 . Es war früh am Morgen und unsere Spielrinnen waren nicht so ganz ausgeschlafen. Nach einer Ansage vom einzigen anwesenden Trainer Michael Hagen ging es schon raus zum Warmmachen. Wir waren eine relativ große Gruppe dank Sila und Alina aus der wC2. Danke für Eure Anwesenheit. Das Aufwärmen war ganz ok, aber so richtig Lust auf das Match war den Spielrinnen von NARVA nicht ins Gesicht geschrieben.  Es ging dann nochmal in die Kabine, um die Besonderheiten des Gegners zu erläutern und daraufhin hinzuweisen, worauf wir achten müssen. Um  10:00Uhr war Anpfiff. Die ersten Minuten war das Spiel ausgeglichen, aber trotzdem war von der Mannschaft aus den Spielen vor den Ferien (TSC, Füchse,…) nichts zu sehen. Wir führten mit zwei Toren nach ungefähr zehn Minuten und ab da begann der Horrorfilm.  ProSport macht ohne Gegenwehr vier viel zu einfache Tore in Folge und das darf in der Verbandsliga so nicht passieren. Nach 20 Minuten stand es 12:8 für unsere Gegner.  Mit dem Spielstand von 14:9 ging es dann in die Kabine. Dort wurde nochmal alles besprochen, was es besser zu machen gilt und wie man das macht. Aber wie sich in der zweiten Halbzeit zeigte, wurden die Hinweise unseres Trainers nicht berücksichtigt. Um es zu verdeutlichen, war die Ansage in der Halbzeit für den Arsch… Sorry aber anders kann man es nicht ausdrücken. Die zweite Halbzeit ging weiter wie die erste Halbzeit aufgehört hat. Frei umherrollende Bälle wurden nicht aufgehoben, viele Fehlpässe gespielt, in der Abwehr nicht abgezählt und zugefasst sowie einfache technische und Regelfehler begangen. Der gegnerischen Spielerinnen konnten an vier Deckungsspielerinnen vorbei laufen ohne das sie auch nur ein wenig angefasst wurden. Das sind nur ein paar Fehler, insgesamt waren es gefühlte 10.000 Fehler in 25 Minuten. Das Spiel war nach dem Stand von 21:13 gelaufen. Bei diesem Spielstand waren die Köpfe dann auch noch weiter unten. Jetzt wurde nicht zurückgelaufen, vorne wurden die Bälle nicht mal zum Tor gebracht und hinten hat keiner mehr verteidigt. Sophia wurde im Tor völlig allein gelassen und so ist die Differenz immer weiter gestiegen. Am Ende wirkte es wie ein sehr unmotiviertes und unkonzentriertes Trainingsspiel unsererseits. Das Spiel endete mit 30:18. Es war ein Horror und ich hoffe, dass  das  nie wieder passiert.

Fazit:

Es muss sich was ändern, sonst wird unsere anfänglich tolle Saison den Bach runtergehen. Seit den Ferien ist die wC1 nicht mehr die Mannschaft, die als krasser Außenseiter dem TSC und den Füchsen nur knapp unterlag. Nein, seit den Ferien sind wir eine Mannschaft, die mal Lust hat, mal nicht und im Training nicht genügend Engagement zeigt. So besteht man nicht einmal in der Landesliga gegen alle Teams. SORRY für die harten Worte, aber nach dem Spiel wurden mir die Augen geöffnet und ich möchte mit der weiblichen C1 Erfolg haben, gegen die großen Vereine gute Spiele machen, aber auch endlich lernen gegen Teams auf Augenhöhe zu gewinnen. Wir brauchen wieder Sicherheit und wir brauchen das Training. Ich möchte die wC1 nicht runtermachen oder sonst was. Ich möchte bloß, dass wir wieder die wC1 werden und nicht irgendeine C-Mannschaft. Wir haben großes Potenzial, bloß wir müssen dafür eben alles geben.  Wie gesagt, es muss sich was verändern und ich hab keine Ideen, was bei uns gerade schief läuft, aber das müssen wir wieder gerade biegen. Lasst uns alle zahlreich und fleißig trainieren, umsetzen was die Trainer vorgeben, eventuelle Missverständnisse klären und gemeinsam nach vorne schauen. Danach schauen wir weiter und mein Ziel ist es, unseren jetzigen Tabellenplatz auf jeden Fall zu verbessern.

(by Lena)

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