SG NARVA Berlin e.V.

Saisonauftakt geglückt – 33:27 Auswärtssieg in Rudow

Die ersten zwei Punkte sind eingefahren. Wichtige zwei Punkte, um der Mannschaft vor den beiden schweren Spielen gegen Oberligaabsteiger TMBW und Vizemeister Preußen Druck zu nehmen.

Eine Mischung aus Vorfreude auf die neue Saison und Ungewissheit über den Stand des eigenen Leistungsvermögens prägte die Stimmung vor dem Anpfiff. Schließlich sind Leistungsträger der Vorsaison (Welzel, Bardoel, Roese, Willamowski) aus beruflichen und persönlichen Gründen nicht mehr an Bord, andere stehen krankheits- und verletzungsbedingt noch nicht zur Verfügung. Daher musste in der Vorbereitung das Augenmerk wieder auf das Einspielen eines Teams gerichtet werden.
Rudow hingegen hat auch in der Oberligareserve eine gute Mixtur aus nachrückenden Talenten und abgezockten Routiniers, die jedes andere Team der Liga zu schlagen im Stande ist.

Bis zum 5:5 verlief die Partie ausgeglichen, nicht zuletzt da gut herausgespielte Möglichkeiten von unserer Seite – noch – nicht konsequent genutzt wurden und Rudow sich mit einfachen Toren im Gegenstoß bedankte. Nach zehn Spielminuten wurden die Chancen dann aber nicht nur solide herausgespielt sondern auch mit ordentlicher Quote verwandelt.

Rudow hingegen hatte aus dem Rückraum an diesem Tag zu wenig Durchschlagskraft. Spätestens nachdem Tino einen Wurf aus dem Rückraum gefangen hatte, war das Selbstvertrauen der Halben dahin. Damit aber waren die Gastgeber auf Lösungen in der Nahwurfzone oder Schnellangriffe limitiert. Auf beides stellte sich unsere Formation zunehmend besser ein und die Hausherren mussten nach der 10. Spielminute einen 12:5 Lauf hinnehmen.

Erstaunlich dabei, dass die Rudower auf die ständig gleiche Auslösehandlung passiv blieben und die Rückraumspieler frei gewähren ließen. Johannes und Phil drückten ihren Protest gegen diese Nichtachtung dadurch aus, dass sie einfach weiter netzten, so dass schließlich 13 Tore ihre Arbeitsnachweise schmücken.

Beim 17:10 wurden die Seiten gewechselt und in der Pause gab es wenig Grund zur Kritik. Es galt, die Konzentration in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs hoch zu halten und möglichen Rudower Aufholwünschen einen Riegel vorzuschieben. Nach vier Treffern in Serie waren alle Fragen zu NARVAs Gunsten entschieden.

Dies gab Gelegenheit, einiges auszuprobieren. Die Südberliner nutzten die Gelegenheit zur Ergebniskosmetik, ohne jedoch je ernsthaft in Schlagdistanz zu kommen.

NARVA: Köhler, Fließ – Kremser (8), Schwarz (6), Vasconi (5), Kretzer (5), Patzlaff (3), Richter (3), Rucht (1), Milk (1), Kaltofen (1), Sekiraca

Thomas Klatt

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