SG NARVA Berlin e.V.

Sieg vor traurigem Hintergrund

SSG Humboldt – SG NARVA III 16:27 (6:12)

Nach einer ereignisreichen Woche, in der uns allen aufgezeigt wurde, wie nebensächlich Handball sein kann, fanden sich 13 Spieler ein, um die Punkte aus Hohenschönhausen zu entführen. Krankheits- und urlaubsbedingt fehlten Seppel, Kai und Rico. Der Kapitano stand arbeitsbedingt nur für die ersten 25 Minuten zur Verfügung. Alfred weilte in der Heimat. An dieser Stelle die besten Wünsche an ihn und seine Familie, vor allem Stärke und Kraft!

Der ausgedünnte Kader wurde von den ü32-Spielern Sven, Torsten und Stephan ergänzt, dafür vielen Dank insbesondere an Sven und Stephan, die sich einer Doppelbelastung aussetzten, da die Ü 32 direkt im Anschluss spielte. Vor dem Spiel war klar, dass der aktuelle Tabellenstand Humboldts nichts über ihre Qualität aussagt. Erfahrungsgemäß trudeln zu Semesterbeginn Spieler ein, die in den ersten Spielen noch fehlten.

Die Anfangsphase, in der Kay doppelt von Halbrechts netzte, gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Humboldt erzielte trotz körperlicher Unterlegenheit Rückraumtore, da unsererseits ein Blockverhalten nicht erkennbar war. Die Umstellung der Abwehr brachte dann etwas mehr Sicherheit. Über die Spielstände von 2:2, 3:5, 5:10 setzten wir uns bis zur Halbzeit auf 6:12 ab. Leider war die erste Halbzeit neben einer starken kämpferischen Leistung auch von vielen technischen Fehlern geprägt, so dass wir eine noch deutlichere Führung verspielten.

In Halbzeit 2 versuchte Humboldt mit einer Umstellung auf eine 4:2 Abwehr das Blatt nochmals zu wenden. Diese Umstellung verunsicherte unseren Rückraum nur kurz, so dass nach taktischer Neuausrichtung der Vorspruch stetig ausgebaut werden konnte. Insbesondere wenn wir Humboldt in den Positionsangriff zwangen, ließen sie Kreativität vermissen. Die Partie wurde dann beim Spielstand von 16:27 abgepfiffen.

Insgesamt eine ordentliche Leistung, betrachtet man das Fehlen wichtiger Stammspieler. Robert netzte „kastenreif“ und setzte offensiv Akzente. Sechzehn Gegentore deuten auf eine weiterhin verbesserte Abwehr hin. Dem ist allerdings nur bedingt so. Gerade die Art und Weise der erzielten Gegentore zeigten deutlich individuelle Schwächen auf, an denen es in den nächsten spielfreien Wochen zu arbeiten gilt. (by M.S.)

Die Mannschaft widmet den Sieg der Familie Reisner!

Tor: Tom (1.-47.), Martin E. (47.-60.)
Feld: Robert (10/6), Paul, Noel( je 3), Kay, Torsten, Sven (je 2), Enno, Simon, Martin C., Malte, Stephan (je 1)

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