SG NARVA Berlin e.V.

„Sommer-Theater“

SG NARVA IV – SSC Südwest 24:16 (12:10)

Im NARVAdrom stand das Spiel gegen SSC Südwest unter dem Stern der „Wiedergutmachung und Vergeltung“.

Nach der letztwöchigen Nichtleistung gegen das Tabellenschlusslicht kam nun der Vorletzte, der das Spiel in der Hinrunde 9:00 Uhr morgens für sich entscheiden konnte. Verdaut war diese Niederlage noch lange nicht. Denn wie der Knigge schon immer wusste, weckt man einen Friedrichshainer am Wochenende nicht vor 12 Uhr.
Da traf es sich gut, dass mit der Anpfiffzeit um 14:00 Uhr eine Zeit gefunden wurde, bei der der Friedrichshainer endlich und der Steglitzer noch wach ist.

Von Anfang an erschien die Vierte ungewohnt präsent zu sein und konnte früh auf ein 7:3 wegziehen. Ursächlich hierfür waren konsequent gespielte Angriffe und eine lange Zeit gut stehende Abwehr. Wenn der SSC mal zu freien Würfen kam, stand hinten mit Morten auch ein sicherer Rückhalt, der wichtige Bälle hielt. So auch einen frech geworfenen 7-Meter. Vielleicht war der Spieler vom SSC auch nur von der Gesichtsbehaarung unseres Torwarts beeindruckt. Im Frühsommer sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein.

Leider begann die Mannschaft aber gegen Ende der ersten Hälfte mehr und mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein. Unnötige Diskussionen mit der Bank ließen den Faden reißen und anstatt mit einer bequemen 4-Tore-Führung musste die Vierte sich mit einem 12:10 zur Halbzeit begnügen.

Das sinnfreie Geschnatter wurde sodann in der Halbzeitansprache kritisiert und sollte sich in der zweiten Hälfte nicht wiederfinden.

Konzentriert und vor allem auch motiviert wurde die zweite Halbzeit heruntergespielt. Gegen einen müder werdenden Kontrahenten konnten immer wieder, aufgrund einer aufmerksamen Verteidigung und guten langen Bällen von Knorri, erfolgreiche Tempogegenstöße gelaufen werden. (Diesmal ist Tempogegenstoß auch nicht ironisch gemeint!)

Am Ende ergab sich dadurch ein verdienter und ungefährdeter 24:16 Erfolg für NARVA IV.

Bester Torschütze des Spiels und das nun zum zweiten Mal hintereinander ist das Chamäleon von NARVA IV. Zur Actionfigursammlung mit Party-Andi, MC Fitty-Andi und Ninja-Andi gesellt sich nun auch noch Sportwissenschaft-Andi. Hat der Junge tatsächlich herausgefunden, dass ein Wochenende mit viel Schlaf und nichts Alkoholischem sich positiv auf die Leistung auswirkt.

Sein Bruder hingegen war der Unglücksrabe des Spiels. Entgegen seiner Natur sah Markus in der zweiten Halbzeit die Lücke und wollte auch durch sie hindurch. Blöderweise kassierte er hierbei einen Stoß von der Seite und blieb wegen seiner neuen äußerst griffigen Schuhe im Boden hängen. Damit war Schluss für ihn. Aber verdammt, er wäre durch gewesen! Was er auch laut äußerte, während er von zwei Leuten zur Bank getragen werden musste. Leider wird er, auch wenn das Ergebnis der MRT-Untersuchung noch aussteht, wohl für den Rest der Saison ausfallen.

Als Trostpflaster für ihn ist im Spielbericht ein Tor von ihm vermerkt, an das sich weder er noch die Mannschaft erinnern kann. Interessanterweise meinte sein kleiner Bruder während des Spiels, dass er selbst 9 Tore geworfen hätte, sind aber „nur“ 8 vermerkt.

Außerdem bemerkenswert: Martin hat sich entschlossen endlich wieder ein Heimspiel bis zum Ende mit der Mannschaft zu verbringen und das obwohl seine Freundin Kuchen mitgebracht hatte. Dieser Teamplayer!

Zuletzt noch ein Dank für die Unterstützung von den Rängen. Irgendwie werden es Woche für Woche mehr. Erfolg macht eben doch sexy.

Kader:
K.Nitzsche, O.Knorr, L.Steinmetz (2), T.Renzing (1), M.Jonas, A.Barrado (3), P.Meinert (1), M.Kümmig, M.Bergmann (4), D.Seefeldt (1), M.Sager (3), S.Adrian, A.Sommer (8/4), M.Sommer (1)
(by F. Gill)

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