SG NARVA Berlin e.V.

Souveräner Sieg im Spitzenspiel

3. Frauen – SV Pfefferwerk II 20:15 (9:6)

Sonntag in Deutschland. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom Wochenende teilt uns folgendes mit: „Die Bundesregierung will die strengen Lärmschutzauflagen für den Betrieb von Sportstätten in Wohngebieten lockern.“  Das freut uns sehr. Das wäre doch mal eine richtige Entscheidung. Pfefferwerk träumt vom Sieg gegen die SG NARVA.

Aber kommen wir zu den 2 Höhepunkten dieses Wochenendes. Die deutsche Nationalmannschaft der Herren hat sich in Katar überraschend mit einer sehr guten Mannschaftsleistung für das Achtelfinale qualifiziert. Die 3. Frauenmannschaft der SG NARVA gewinnt ebenfalls mit einer überragenden Mannschaftleistung gegen den Tabellenzweiten und führt ungeschlagen die Tabelle an. Musste die deutsche Nationalmannschaft vor fast leerer Kulisse spielen, so hatten die Frauen zahlreiche Fans zu ihrer Unterstützung. Moralische Unterstützung bekamen die Damen auch durch unseren Abteilungsleiter Philipp Meinert.

Doch kommen wir zum eigentlichen Spielgeschehen.
Vor dem Spiel nordete der Trainer mit kurzen, klaren Anweisungen seine Mädels ein: „In der Deckung wird das Spiel gewonnen.“ Eine solide, aber passive 3:2:1 wurde ebenso gefordert wie ein überlegterAufbau. Nach des Trainers Rezeptur folgte die Antwort auf dem Fuß.  Das Bermudadreieck mit Ulli, Antje und Silke agierte sehr kompakt, aber fair. Somit fand Pfefferwerk nicht zu ihrem gewohnten Spiel.  Diesmal war es nicht unser kombinationsreiches oder schnelles Spiel, das uns glänzen ließ. Der Aufbau war diesmal die Schwachstelle. Zu schnelle Abschlüsse, technische Fehler und keine Spielzüge, die umgesetzt wurden. Allein der unglaubliche Auftritt der Torhüterin Charly und eine aufmerksame Deckungsarbeit ließen uns mit 9:6 in die Halbzeitpause gehen.

Erst in der 2. Halbzeit wurden wir so richtig unserer Favoritenrolle gerecht. Dass wir so souverän zum 20:15-Sieg aufspielten, ist ein Potpourri aus einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung, einem Trainer, der uns sehr gut auf den Gegner einstellt und den zahlreichen Fans, die uns lautstark motivieren, einem Abteilungsleiter auf der Bank, sowie der einhuntertprozentigen Unterstützung der Verletzten und Erkrankten sowie der 1. Frauen. Die Mischung macht es!

Eigentlich dürfte die Erfüllung unserer Mission „direkter Aufstieg“ nichts mehr im Wege stehen, außer wir uns selbst.

S.L und U.W.

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