SG NARVA Berlin e.V.

Sportschule auseinander genommen

Mit tollem Angriffshandball überrennt die u17 die Sportschüler des LHC Cottbus mit 38:29 (19:14) und kann sich jetzt in Ruhe auf das enorm wichtige Auswärtsspiel in Rostock vorbereiten

Das erste Rückrundenspiel war zu bestreiten. Diesmal waren die Cottbusser Jungs, die ihrerseits den Großteil des 99er Auswahljahrgangs des HV Brandenburg bilden, zu Gast im NARVAdrom. Das Hinspiel ging durch einen tollen Endspurt mit einem Tor an die Berliner. Im Rückspiel stellten sich die Jungs wieder auf einen heißen Tanz ein. Mit einer offensiven Deckung sollte den „langen Kerls“ der Gäste der Zahn gezogen werden, die ihr Heil immer wieder über Rückraumaktionen suchten.

Die Manndeckung gegen die RL-Position überraschte die u17 zu Beginn des Spiels doch ein wenig, sodass die Brandenburger mit 0:2 in Führung gehen konnten. Was die restlichen 45min aber im Angriff abgeliefert wurde, war wirklich sensationell gespielt, grenzte zugegebenermaßen aber auch an Arbeitsverweigerung der Gäste. Nach einigen Korrekturen in der Abwehr generierten die heute Blauweißen hinten viele Ballgewinne und waren nach 11 Minuten mit 11:5 in Führung. Leider musste durch die hohe Laufbereitschaft der komplette Rückraum gewechselt werden, was verständlicherweise zu einem Bruch führte. Bis auf 14:12 kamen die „Bullen“ wieder heran, ehe NARVA nach der eigenen Auszeit hinten anzog und mit 19:14 in die Pause ging.

Zufrieden war man mit dem Spiel vorne schon. Aber hinten haperte es noch zu sehr. Immer die gleichen Aktionen führten zu Toren, die die Abwehrspieler trotz Korrekturen nicht lösten.

Cottbus kam wieder besser ins Spiel zurück und startete abermals mit 2:0 in die Halbzeit, ehe plötzlich wieder angefangen wurde, richtig zu verteidigen. Binnen kürzester Zeit nahm man die Sportschüler auseinander, bestrafte jeden kleinen Fehler und entschied beim 30:20 das Spiel endgültig für sich. Das Rest war dann pures Schaulaufen, in dem Cottbus seine akute Unlust zeigte und jeder Wurf der u17 ein Treffer war. Leider stellten auch die Jungs das Verteidigen ein, sodass ein Sieg mit über 10 Toren Unterschied vergeben wurde. 38 Tore geworfen – sehr gut. 29 Gegentore – ausbaufähig.

Jetzt richten sich alle Augen auf das Spiel in Rostock. Die aktuelle Tabellenkonstellation gibt den Wert des Spiels wider. Es wird in dem Spiel um den 3. Platz der Ostsee-Spree-Liga gehen, wenn danach alles wie in der Hinserie verlaufen sollte. Es wird für die Jungs ein tolles Erlebnis, verbindet man die Fahrt gleich mit einem Teamtag mit Sportlern und Eltern. Knüpft an die spielerische Leistung der Spitzenspiele an, dann wird es ein ganz spannendes Ding im hohen Norden. Auf jeden Fall sind alle heiß, denn für solche Spiele lebt man! Packt’s an!

Böhlke, Kozik
Neugebauer (8), Jüstel (6/1), Garcia (6), Rabenalt (5), Karpe, Bellmann (je 3), Suka, Lautenschläger, Schäler (je 2), Meye (1), Schwarz

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