SG NARVA Berlin e.V.

Stark angefangen, noch stärker nachgelassen

Verdiente 37:27 Niederlage bei TMBW

4:0 führten die Männer von Trainer Klatt nach 5 Minuten. Taktisch auf den Gegner eingestellt, wurden im Angriff die Abschlüsse erfolgreich über den Kreisläufer „Schmuhl“ gesucht. In der Abwehr wurden durch geschicktes Zustellen der Gegenspieler einfache Fehlpässe provoziert. Dann drei Ballgewinne in der Abwehr für Narva. Statt den Ball über die zweite Welle ins Tor oder in den Positionsangriff zu tragen, wurde der riskante und jeweils  erfolglose Pass in die Spitze gesucht. Ob diese Fehler dann den Startschuss für TMBW oder die Panik auf Seiten der SG Narva verursachten, ist unklar.

Im Angriff suchten die Männer von Trainer Klatt jetzt ihr Heil im 1:1. Unzählige technische Fehler waren die direkte Folge. In der Abwehr wurde jetzt zurückhaltend gedeckt, woraufhin zu spät eingegriffen wurde, mit mehreren 2-Minuten Strafen als Konsequenz. Die taktische Linie ging komplett verloren. Über ein 7:7, 14:10, lag die  Mannschaft dann zur Halbzeit mit 21:14 zurück.

Das Spiel mehr oder weniger verloren, besann man sich nach Ansprachen durch die Trainer Klatt und Westram auf die eigene spielerische Qualität und den Spaß am Handball. Dementsprechend besser begann die 2. Hälfte. Nach Ballbesitz TMBW und einem 8-Tore Rückstand schaffte es die SG Narva bis auf 5 Tore heranzukommen. Technische Fehler und ein Rückfall in den Trott der ersten Hälfte beendeten die leider nur kurze Aufholjagd an diesem Sonntag. Nach 60 Minuten endete das Spiel mit 37:27 verdient für TMBW.

Letztlich ist die erste Niederlage nach 5 Siegen in Folge nicht alleinig der Stärke von TMBW zuzuschreiben. Zwar besitzt TMBW mit ihrem Halblinken Jobs die Möglichkeit Abwehrreihen stark in Bedrängnis zu bringen, aber diese Aufgabe wurde durch die 1. Männer in vergleichbaren Fällen schon deutlich besser gelöst. Mehr technische Fehler als in einem C-Jugend Spiel, 4 verworfene Siebenmeter und der Abfall von der taktischen Linie: das sind die eigentlichen Ursachen des doppelten Punktverlustes.

Positiv hervorzuheben ist die Premiere von Jan-Henrik „Henne“ Surrow. Er vertrat den früh durch 2-Minuten belasteten Schmuhl wirkungsvoll in der Abwehr und ließ den Kopf auch im Zeichen der Niederlage nicht hängen.

Nächste Woche geht es gegen die bisher ungeschlagenen Preußen. Die 1. Männer kann beim aktuellen Stand der Tabelle als 5. ohne Druck aufspielen. Wenn es uns gelingt, das Spiel diszipliniert und entsprechend der vereinbarten Absprachen umzusetzen, ist durchaus auch ein Erfolg möglich. Sollte es nach der Statistik gehen, sind auch keine technischen Fehler mehr zu erwarten. Diese wurden alle im Spiel gegen TMBW „verbraucht“.

 

Schmuhl (8), Schwarz (5), Dessin 3(2), Kaltofen (3), Kretzer (3), Patzlaff (3), Kremser(2), Richter, Milk, Sekiraca, Surrow, Fließ(TW), Köhler(TW)

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