SG NARVA Berlin e.V.

Tabellenführung kommt später

VfL Tegel II – 4. Männer 27:25 (15:13)

TEAM stand in der Kabine der NARVA IV, als sie zu Gast bei Tabellenführer VfL Tegel II war. Mit Taktik, Einsatz, Aggressivität und mentaler Stärke (TEAM) wollte die Vierte erstmals in dieser Saison am Ende eines Spieltages auf Platz 1 in der Tabelle stehen. Zusammen mit einer vollen Bank und einem erstarkten Rückraum, durfte optimistisch auf das Spitzenduell in der Bezirksliga A geschaut werden.

Unglücklicherweise sollte dieser Optimismus am Ende des Spiels nicht bestätigt werden.

In den ersten 1800 Sekunden des Spiels standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die beide in der Offensive zu überzeugen wussten, ohne diese Leistung auch in der Defensive zu zeigen. In einem munteren Hin und Her, dass sonst beim Tennis zu bestaunen ist, konnte Tegel Mitte der Halbzeit auf einen 3-Tore-Unterschied stellen. Anders als Tennisspieler, die sich an der Grundlinie nach links und rechts bewegen, hoffte die NARVA IV in der Verteidigung auf umarmungswillige Gegenspieler, die in die (im besten Fall) geöffneten Arme rennen würden. Leider stellte sich heraus, dass Tegeler Spieler eher schüchtern sind und lieber durch breite Lücken auf das Tor zu laufen. Schade! Glücklicherweise gab es im Hause Knorr Donauwelle zum Frühstück, sodass Knorri einen Sahnetag im Tor erwischte und die Mannschaft noch im Spiel hielt. Pausenstand 15:13.

Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte sich für Handballinteressierte folgende Frage bezüglich des Abwehrverhaltens der Vierten: Wenn man auf einer Fläche nach vorn, zurück, diagonal und seitwärts gehen kann. Warum stehen die dann nur? Gepaart mit 10 torlosen NARVA-Minuten, entsteht so ein 8-Tore-Rückstand von 21:13. Manch einer hätte nun wohl einen NARVA-Drink nötig gehabt.

Erfahrene Achterbahnjunkies und Börsenspekulanten, die in der Vierten zahlreich vertreten sind, wissen aber, wenn es schnell bergab gehen kann, es auch schnell bergauf gehen kann. Die Spieler entdeckten sämtliche Bewegungsrichtungen der Zweidimensionalität und verteidigten; Knorri hielt, was zu halten war und entnervte den „Jetzt aber!“-Außen von Tegel.

So kam es in der letzten Spielminute noch zu einem 26:25 für Tegel. Leider gehörte aber auch das letzte Tor dem VfL. Endergebnis 27:25 für die „Bösen“. (by F. Gill)

Kader:
O. Knorr, P. Meinert, A. Barrado (5/2), M.Kümmig (3), D. Seefeldt, F. Gill (1), K. Nitzsche,
L. Steinmetz (1), B. Reizner, T. Mielke, M. Bergmann (6), M. Sager (6), M. Jonas, S. Bleckert (3)

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