SG NARVA Berlin e.V.

Tür für Bronze offen gehalten

Am Sonntag hieß es mal wieder Derbytime für die erste Garde. Man traf sich in der Flatowhalle in Kreuzberg und es erwartete uns keine leichte Aufgabe gegen BTV1850. Im Vorfeld hatte man ein bisschen Sorge, da die personellen Gegebenheiten sehr ernüchternd waren. Nichtsdestotrotz, fanden sich 13 mehr oder weniger gesunde/verletzungsfreie Spieler und sogar der „alte Mann“ sorgte für Aufsehen als er seine Sportsachen auspackte. Uns war noch allen der sensationelle 10:0 Start aus dem Hinspiel im Kopf und wir wussten, dass sich die Kreuzberger, unter anderem mit starken Neuzugängen, dafür revanchieren wollten.  Um sich die Chance auf Bronze zu wahren, gab es keine andere Option als ein Sieg. Dementsprechend wurde sich auf ein Handballfight eingestellt.

Nach einem relativ guten Start (3:1 Führung) konnte man sich nicht so wirklich absetzen(6:6). Es wurde vorne wie hinten geackert und gekämpft, jedoch erschwerten die schlechte Chancenverwertung und zahllose Abpraller die in die Hände der Gastgeber fielen die Führung zu halten (9:11). Das Spiel wog hin und her und schließlich ging man mit einem 1-Tor Rückstand (12:13) in die Halbzeitpause.

Viele 2-Minuten Zeitstrafen, teilweise umstritten, in Kombination mit regen Gesprächsbedarf mit den Unparteiischen sorgten für eine geladene Stimmung auf beiden Seiten. Somit war die Ansprache in der Kabine deutlich: Konzentration in der Abwehr und vor allem im Abschluss und Mund halten bei Schiedsrichterentscheidungen!

Gesagt, getan. Nach Anpfiff der zweiten Hälfte legte man einen 5:0-Lauf hin und es stand plötzlich 17:13 für uns. Aus der Defensive heraus wurden sich nun Bälle erkämpft und vorne dann schließlich  auch sicher im Tor untergebracht. Weiterhin gab es viele Hinausstellungen (ges. Spiel: NARVA 11 BTV 8) und trotz doppelter Unterzahl in manchen Situationen wurde die 5-Tore Führung bis zum 24:19 gehalten. Leider konnte man nachdem der Torwart der BTV‘ler 2-Minuten wegen Reklamierens bekam und ein Feldspieler mit Leibchen ins Tor musste, da es keinen etatmäßigen zweiten Goalie gab, keine höhere Führung herausspielen.  Die Konzentration ließ zur Mitte der zweiten Hälfte wieder nach und die Kreuzberger kamen, unter anderem mit guten Hüftwürfen und abermals schlechter Chancenverwertung unsererseits, wieder ran. Es wurde spannend, denn 4 Minuten vor Schluss stand es 25:24. Doch auf eine Niederlage hatte unser Torhüter Tino so gar keine Lust. Schaffte man es vorne noch zwei Buden zu machen, hielt Tino 2 100% Torchancen der Gastgeber und sicherte uns somit den Sieg mit den Endstand von 27:25.

Es bleibt festzuhalten, dass es eine gute kämpferische Leistung war, jedoch die Chancenverwertung noch deutlich zu wünschen lässt. Wenn wir so konzentriert wie am Anfang der zweiten Hälfte am nächsten Wochenende das ganze Spiel hinlegen, bleibt die Hoffnung auf bronzenes Edelmetall. Vor dem letzten Spieltag sind wir punktgleich mit Tegel und Spandau und laut Tordifferenz auf dem 4. Platz. Also gilt nur ein Sieg mit einer hohen Tordifferenz. Auf geht’s Männer!

 

 

„Obsti“

 

Schwarz (1), Dessin (6), Bardoel (2), Trautmann (3), Kretzer (1), Patzlaff (8), Funda (2), Schmuhl (4), Rucht, Willamowski, Milk

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