SG NARVA Berlin e.V.

Überraschung verschlafen.
(TSV Rudow – SG NARVA, 23:20)

Überraschung verschlafen.

Die Partie stand unter keinem guten Stern, da sich allein in den letzten Wochen fünf Spieler teilweise längerfristig verletzten. Die besten Wünsche gehen dabei an Consti, Franz, Ferdi, Timme und Maddien.

Zum Spiel:
Vor gut gefüllten Rängen wurde gegen den Absteiger aus der Oberliga die Anfangsphase komplett verschlafen, sodass nach 6 Minuten ein 4:0 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Vorne wurde sich gegen die stark stehende Abwehr der Rudower schwer getan und kaum gute Wurfpositionen herausgespielt. Erschwerend kam hinzu, dass der Ball mehrmals durch technische Unzulänglichkeiten oder mangelnden Trainings mit Harz weggeworfen wurde.  Hinten fehlten die Absprachen, welche Schücke und Gohl durch 1:1 Aktionen entweder selbst nutzen konnten oder einen knochenfreien Nebenmann bedienten.
Nach diesem maximal schlecht gelaufenen Beginn fing sich die Abwehr, die Absprachen stimmten vermehrt, es wurde besser auf die spielbestimmenden Akteure herausgetreten und somit leichte Tore des Gegners verhindert. Über ein 8:4 ging es dann mit 12:10 in die Pause, wobei Olli Sekunden vor Ende nur knapp den direkten Anschluss verpasste.
Der Tenor war klar, die Abwehr weiter stabil halten, im Angriff die Ruhe bewahren und technische Fehler reduzieren, die Rudow in der ersten Halbzeit noch zu leichten Toren einlud.

Mit Ballbesitz für die Hausherren ging es im zweiten Abschnitt weiter, welchen diese gleich wieder zur 3-Tore-Führung nutzen konnten. Durch mangelnde Variabilität im Spielaufbau und Wurfpech unserer Shooter, wurde sich im Positionsangriff auch weiterhin schwer getan. In der Abwehr wurden jedoch weiterhin wenig Tore zugelassen, was nun auch an einem überragend haltenden Tino lag. Die Tordifferenz hielt sich nun konstant zwischen zwei und vier Toren – wobei mehrmals die Chance auf ein Tor zu verkürzen und den Druck auf Rudow zu erhöhen, verpasst wurde, und damit am Ende eine knappe 23:20 Niederlage zu Buche stand.
Ein besonderer Dank gilt unseren mitgereisten 1. Frauen, welche teilweise zu viert den kompletten Rudower Anhang übertönten. Weiterer Dank geht an Seppel und Steven (a.k.a. Abwehrterrier), die uns kurzfristig aus der zweiten Mannschaft unterstützten, und Maddien, welcher verletzungsbedingt die Laune auf der Bank hoch hielt.

Fazit: Man hat gesehen, dass man mit konzentrierter Leistung mit Mannschaften wie Rudow auf Augenhöhe ist. Um solche Mannschaften aber schlagen zu können, muss daran gearbeitet werden, die „Auszeiten“ die sich die Mannschaft immer wieder nimmt, zu reduzieren und Fehlabspiele und technischen Fehler zu minimieren. Das Angriffsspiel muss variabler werden, um gut stehende Deckungen dauerhaft in Gefahr zu bringen, auch wenn Stützen des Teams mal kein glückliches Händchen haben. Alles in allem war es aber ein Anfang auf dem sich, schon am Wochenende gegen den nächsten Brocken – BFC Preussen – aufbauen lässt. Halten wir jeden Gegner bei 23 Toren, werden wir noch das ein oder andere Spiel in dieser Saison zu unseren Gunsten entscheiden!
Statistik:

Trautmann(4), Sander(4/3), Schwarz(4), Willamowski(2), Patzlaff(2), Roese(2), Funda(1), Schmuhl(1), Uhlig, Gustke, Rucht(n.e.)
Torhüter: Köhler, Fließ(n.e.)

Felix

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.