SG NARVA Berlin e.V.

Unentschieden in letzter Sekunde

SG AC/Eintracht III – mD-Jugend III 20:20 (10:11)

Die D3 der SG AC/Eintracht kannten die Jungs noch aus der Hinserie in der Stadtliga. Dort errang man den einzigen Sieg der Spielzeit. Schon damals war es ein enges Spiel, das die Jungs mit 17:16 für sich entscheiden konnten. Geschichte wiederholt sich, ist ein Spruch, der sich auch heut wieder bewahrheitete.

Im Hinspiel war der Torwart der Hausherren der entscheidende Mann. Mit einer Quote von weit über 50% sorgte er im Alleingang dafür, dass sich unsere Jungs nicht absetzen konnte. So wie auch heute. Teilweise dreimal in Folge (durch 2 Abpraller) parierte der Schlussmann, sodass wir stets einem Rückstand hinterher rennen mussten in der ersten Halbzeit. 3:6, 7:9. Durch eine verbesserte Deckung und viel Anlauf vor dem Torwurf gelang es besonders Meiko, Tore zu werfen, sodass wir mit 11:10 in die Pause gehen konnten.

Zu unkonzentriert und inkonstant zeigten sich die Jungs. Viel zu leicht ließen sie sich überlaufen, weil das Timing nicht stimmte, wann der Gegenspieler attackiert werden musste. Wir konnten von Glück reden, dass „Air“ Philip seinen Kasten wieder mal vorbildlich hütete und die Hausherren zu viele Fehlabspiele in der entstandenen Überzahl produzierten.

Der zweite Durchgang fing ganz schlecht für uns an. Wir verrannten uns in Einzelaktionen und nahmen die schwierigsten Würfe, sodass sich die SG auf 12:15 absetzen konnten. Danach wurden schnelle und gute Lösungen gefunden, sodass beim 19:19 alles wieder in Ordnung war. Vorne zweimal gescheitert, hinten eins kassiert. 30 Sekunden noch zu spielen. Auszeit. Letzter Angriff besprochen. Mit Tempo und guten Pässen die Abwehr umspielt, Rocco frei am Kreis gefunden und der netzte das Ding gnadenlos ein. Puh… gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen.

Das Spiel lässt sich immer besser angucken, weil es schneller ist. Dadurch entstehen natürlich auch immer wieder Fehler. Die Jungs müssen es weiter lernen, in vollem Tempo richtige Entscheidungen zu treffen. Dahin wollen wir mit ihnen. Und an der Abwehr muss noch viel geschraubt werden. Wir arbeiten weiter. (by O.O.)

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