SG NARVA Berlin e.V.

Unentschieden in Tegel.

Auf den Fotos Simon Welzel und Felix Willamowski

Zu allererst eine Entschuldigung an unsere begeisterten Leser für die einwöchige Verspätung des Spielberichts, die mit einem kurzeitigen Abhandenkommen der Statistik zu begründen ist.

Die Vorzeichen:

Tegel hatte sich im Vergleich zur letzten Saison mit Vincent Jordan verstärkt und hat nun nicht nur den Torschützenkönig, sondern vier der besten fünf Torschützen der letzten Verbandsligasaison in ihren Reihen. Vor allem die rechte Seite gehört wohl (eingespielt) zu einer der besten der Liga. Hatten sich sowohl Hädrich, als auch Jordan letztes Jahr zweistellig in die Torstatistik gegen uns eintragen können, galt es dies zu verhindern.

Unsere Mannschaft hatte sich ordentlich auf der Weihnachtsfeier „vorbereitet“, hatte aber mit diesem Umstand gute Erfahrung. Im Vorjahr wurde unter gleichen Voraussetzungen in Spandau gewonnen. Über verletzte Spieler wurde schon (zu) viel geschrieben, Ja es gibt sie.

Zum Spiel:

Das Spiel begann ausgeglichen, die Führung wechselte fünfmal und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Wurde die rechte Angriffsseite weitestgehend in Schach gehalten (insgesamt nur 8 Tore) konnte Jörn Bolduan immer wieder Lücken in die Abwehr reißen und entweder selbst verwerten oder über Links abräumen. Im Angriff wurde entweder über den Kreis gespielt oder es mit Einzelaktionen versucht, wobei mit ein bisschen mehr Wurfglück eine Führung zur Halbzeit auf der Anzeigetafel gestanden hätte. So ging es mit einem 15:15 zum Pausentee.

In der Halbzeitpause wurde auf die zu großen Lücken in der Deckung hingewiesen und eine ruhige Spielweise im Angriff gefordert.

Und wie so oft begann die zweite Halbzeit, wie die erste endete. Tore hüben wie drüben bis zum 21:20. Die Ansagen des Trainers konnten bis dahin nur bedingt umgesetzt werden und wurden in der Folgezeit gänzlich außer Acht gelassen. Hinten fielen zu einfache Gegentore und Vorne wurden überhastete Abschlüsse genommen, wobei das Aluminium zusätzlich noch einem Materialtest unterzogen wurde. Folgerichtig zog Tegel auf 26:21 davon. Eine Manndeckung gegen den, in diesem Spiel, nicht zu haltenden Mittelmann erzielte den gewünschten Erfolg. Die Abwehr stand stabil, sodass Tegel teilweise ratlos wirkte und viele Bälle gewonnen wurden. Im Positionsangriff wurde wieder ruhiger gespielt und viele richtige Entscheidungen getroffen, sodass eine 28:29 Führung resultierte. Mit der Führung im Rücken wurde es verpasst diese auszubauen, sodass Tegel noch zweimal ausgleichen konnte und 10 Sekunden vor Ende eine Auszeit zum Finalen Spielzug führen sollte. Nach der Freiwurfausführung stellte Tegel auf eine Manndeckung um, Robert tankte sich gegen 4 Spieler durch warf – traf – Schiedsrichter pfiff – Freiwurf! In diesem Moment hätten die Schiedsrichter die Zeit anhalten können, da der Wurf vor dem Pfiff kam und uns somit die Zeit davon rannte, taten dies aber nicht, sodass das Spiel mit Stand von 30:30 beendet wurde.

Besonderes Lob verdiente sich in diesem Spiel Johannes, der in der kritischen Phase, das Heft an sich riss und das ein oder andere schöne Tor erzielte oder jemanden am Kreis freispielte.

Fazit: Wenn nur die Hälfte der Mannschaft bei der Spielvorbereitung dabei ist, reicht es wohl nur zu einem Unentschieden. Also nächstes Jahr alle auf die Weihnachstfeier und wieder zwei Punkte mitnehmen! Insgesamt hätte mit einer Normalleistung der Abwehr auch der zweite Punkt aus Tegel entführt werden können/müssen.

Spielstatistik:
Fließ, Köhler, Kreisläufer (7), Roese (6), Kremser (4), Patzlaff (4/1), Schwarz (3), Welzel (2), Willamowski (2), Gustke (1), Funda (1), Ketzer, Rucht

FW

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