SG NARVA Berlin e.V.

Vergangenheitsbewältigung geglückt

SG NARVA II – SV Pfefferwerk II 37:24 (20:11)

Damals war’s. Sonntagmorgen um 9 Uhr bei Pfefferwerk, als sich die B2 2013/14 zum ersten Saisonspiel traf. Obwohl man aufgrund der personell dürftigen Situation sowie der mangelhaften Eingespieltheit keinen Grund dazu hatte, wurde Pfefferwerk II unterschätzt. In einem der schlechtesten Spiele, das ich jemals sehen durfte, fanden wir nie Zugriff auf das Geschehen und mussten uns blamabel mit 20:25 geschlagen geben. Es folgte jedoch eine Weiterentwicklung der Mannschaft, die im Training hart arbeitete und sich dafür in den letzten vier Begegnungen belohnte.

Auch heute, am Tag der Abrechnung, fehlten neben Enzo, Basti, Marcel (unterstützte das Team auf der Bank) und Jeremy auch die verlässlichen 99er Carl und Patrick. Aber egal, da die C1 zuvor spielte und weil Adrian, Fabi und Jais aus der C2 angereist waren, hatten wir ein restlos gefülltes Spielprotokoll. Doch was war da in den ersten Minuten los? Ängstlich und planlos gegen die 6:0-Deckung des Gastes agierend sah das aus wie vor ein paar Monaten. Pfefferwerk führte mit 2:0, bevor es vor allem Julius war, der Verantwortung gegen seinen alten Verein übernahm und die Mannschaft ebenso mitriss wie der emotionale Ludwig im Tor, der erst mal etwas „eingebremst“ werden musste. Jetzt funktionierte gegen das gewöhnungsbedürftige „Angriffskonzept“ der Pfefferwerker mit teilweise 3 Kreisläufern die Balleroberung. Dann ging es schnell nach vorn. Und obwohl wir noch eine Reihe Schnellangriffe verstolperten, verwarfen oder Tore aus unverständlichen Gründen nicht gegeben wurden, führten wir zur Pause mit 20:11.

Nach der Unterbrechung ging es exakt so weiter. Alle Spieler bekamen ordentlich Spielanteile und setzten dem Kontrahenten mit toller Gegenbewegung zu. Im zweiten Durchgang ist besonders Fabi (Jahrgang 2000) auf Linksaußen hervorzuheben. Aufmerksam in der Deckung und kaltschnäuzig im Abschluss erzielte er seine ersten B-Jugend-Treffer, was von der Tribüne gut hörbar honoriert wurde. Beim Stand von 34:18 war die höchste Differenz erreicht und bei uns etwas die Luft raus, sodass der Gast die Niederlage noch etwas erträglicher gestalten konnte.

Fazit: Fünfter Sieg in Serie – und dazu der höchste. Kompliment, Männer! Nächste Woche wird es allerdings ungleich schwerer, wenn uns gegen die heimstarken Pankower ein echtes Spitzenspiel erwartet.

Tor: Ludwig Mai, Ismail Baltruschat

Feld: Julius Reher (6), Fabian Kuhnert (4), Martin Wieczorek, Adrian Suka (4/1), Marten Burggraf (1), Moritz Deutscher (2), Christopher Rüsch (5), Karl Lehrer (1), Toni Buchwald (2/1), Robert Schwarz (3), Jais Langer (6), Ben Hoffmann (3)

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