SG NARVA Berlin e.V.

Wiedergutmachung gegen den bislang verlustpunktfreien Tabellenführer!

SG NARVA – Füchse Berlin Reinickendorf 30:24 (15:11)

Die wichtigste Frage, die sich vor dem Spiel stellte : Hatte die Mannschaft die seit Jahren höchste Klatsche in Rudow verdaut?! Konnten wir eine adäquate Antwort geben? Um es vorwegzunehmen : JA!

In der Trainingswoche hagelte es erneut Absagen. Torsten erlitt seinen wohl ersten Muskelfaserriss, Schulle laborierte an einem verletzten Knöchel, Chrille und Enno weilten beruflich im gefühlten Ausland und Lippi hatte familiäre Verpflichtungen. Allerdings meldete sich Schlotti rechtzeitig vom Allincl-Buffet zurück und der an diesem Tage grandios haltende Salle debütierte. Schaute man sich in der Kabine um, konnten man dennoch 11 entschlossene Mannen erblicken, die endlich mal gegen einen der „Großen“ der Liga doppelt punkten wollten. Bei den Füchsen fehlte C. Schücke, der uns im Hinspiel vor enorme Probleme stellte.

Die Partie startete in den ersten 15 Minuten ausgeglichen, wobei bereits ersichtlich war, dass unsere Abwehr um den grandios aufgelegten Debütanten Salle überwiegend gut stand. Die Füchse mussten für jeden Treffer hart arbeiten. Leider gelang es uns in dieser Phase nicht, die hinten erarbeiteten Bälle durch eine saubere 1.- und 2. Welle zu verwerten. Viele Abspielfehler und unsaubere Laufwege verhinderten bereits in dieser Phase eine Vorentscheidung. Folgerichtig nahm Schulle die Auszeit. Mund abwischen, konzentrieren, fertig! Eine bessere Umsetzung der taktischen Vorgaben sorgten für die Viertoreführung zur Halbzeit – 15:11.

In der zweiten Hälfte begannnen wir recht unkonzentriert. Erneute taktische Umstellungen sorgten dafür, dass die Füchse nach dem 17:15 durch einen 8:2 Lauf unsererseits gebrochen wurden. Beim Stand von 25:17 war der Drops gelutscht. Micha K. wurde die Ehre zuteil, sich auf dem Feld durch eine gegen ihn verordnete Manndeckung erholen zu können. Auch gegen diese 5+1 hatten wir meistens gute Lösungen, so dass die Partie beim 30:24 abgepfiffen wurde.

Der Schlüssel zum heutigen Erfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder Feldspieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Das permanente Wechseln im Rückraum sorgte für angemessene Erholungspausen, so dass am Ende der Partie keiner dem Erschöpfungstod nahe war. Nun gilt es am kommenden Wochenende in Lichtenrade den 3. Tabellenplatz zu verteidigen!!

Abschließend bleibt festzuhalten, dass man das Spiel für Svennike auch als Aufwachphase bezeichnen konnte. Nach einer bereits am Freitag durchzechten Nacht, legte er am Samstag noch einen drauf. Auf die Frage in der Kabine vor dem Spiel: „Mann, wie siehst du denn aus? Wo bist du denn abgesackt?“, anwortete unser Mäuschen: „Keine Ahnung, ich weiß nicht ,wo ich war!!!“. Ganz großes Kino. (by Schulle)

Tor: Salewsky, Köhler (n.e.)

Feld: Jurzitza (6/1), Hagen (4), Jahr (2), Scheil (3), Brenner (2), Klausmeyer (1), Schlotterbeck (3), Kahnert (6), Eberhardt (3)

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