SG NARVA Berlin e.V.

Zwei wichtige Punkte – mehr war es leider nicht

mA-Jugend I – SG Hermsdorf/Waidmannslust 34:29 (17:14)

Nach einer langen Wettkampfpause traf unsere u19 am Samstagabend auf einen unmittelbaren Kontrahenten im Kampf um die direkte Qualifikation für die Ostseespreeliga 2015/2016. Zu Gast war die Mannschaft der SG Hermsdorf/Waidmannslaust. Am Ende gab es zwar noch einen deutlichen 34:29 (17:14)-Erfolg, aber der Verlauf der Partie und die Gesamtleistung der Mannschaft kann nicht zufriedenstellend sein. Aber der Reihe nach.

Unsere Jungs wirkten vom Anpfiff weg einfach sehr emotionslos, in der Abwehr fehlte die notwendige Aggressivität und im Angriff hielt sofort der Schlendrian den Einzug. Nur halbherzige Aktionen und kaum Zug zum Tor sorgten dafür, dass die Gäste relativ einfach in Ballbesitz kommen konnten. Und da wir in der Abwehr, wie bereits erwähnt, auch nur anwesend waren, war es nicht verwunderlich, dass bereits nach 8 Minuten beim Stand von 3:8 durch die Gastgeber eine Auszeit genommen werden musste. Zwar kam jetzt der Angriff ein wenig besser zum Zug, aber die Abwehr, vor allem das Abwehrzentrum, war einfach zu inaktiv. Keine Blockbereitschaft und auch ansonsten immer einen Schritt zu spät, weil nicht bereit. So lag unser Team nach 15 min mit 6:12 Toren zurück. Auch weil die Gäste sehr diszipliniert spielten und die sich ihnen bietenden Chancen konsequent nutzten. Nun kamen auch weitere Impulse von der Bank. Hannes für Eric ins Deckungszentrum und Philipp für Pascal ins Tor. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft. Endlich wurde Abwehr gespielt, die Mannschaft legte einen enormen Lauf von 11:2 Toren hin und konnte so zur Pause mit einem 17:14 Vorsprung gehen. Diese letzten 10 min ließen für die 2. Halbzeit hoffen.

Aber wie schnell man einen 3 Tore Vorsprung verspielen kann, zeigte dann unser Team innerhalb von nur 4 min. Zuerst eine unnötige Zeitstrafe, dann einige technische Fehler, Wurfpech und die Gäste gingen wieder mit 19:21 in Führung. Wenn eins an diesem Tag für die Mannschaft spricht, dann dass Motto „Wenn nichts geht, aber kämpfen geht immer“. Über diese Philosophie kämpfte und spielet sich das Team wieder heran. Endlich trafen auch Yannick und Tim aus dem Rückraum, sodass der an diesem Tage treffsichere Stephan (8) entlastet wurde. So kamen wir Tor um Tor heran und konnten nicht nur ausgleichen sondern mit 23:21 in Führung gehen. Aber leider trat einfach keine Ruhe ins Spiel ein. Immer wieder konnten die Gäste den Anschluss und auch den Ausgleich erzielen. So blieb die Partie bis zur 56. min ausgeglichen (29:29). Aber wie schon des Öfteren in der laufenden Saison bewies die Mannschaft Standhaftigkeit sowie Siegeswillen, kam in den letzten 4 min noch zu 5 Treffern und ließ kein Gegentor mehr zu. Damit stand am Ende ein 34:29-Erfolg, welcher zwar für die Tabellenkonstellation sehr wichtig war, aber ansonsten mehr auch nicht.

„Zuerst Kompliment an unsere Gäste, sie erkannten an diesem Tage unsere Schwächen und nutzten diese konsequent aus. Unsere Jungs kamen nur schwer ins Spiel, brachten sich aber selber durch zu viele Fehler immer wieder in Schwierigkeiten. Sicherlich sind die langen Wettkampfpausen für den Saisonverlauf problematisch, aber dass die Mannschaft mehr kann und zu mehr in der Lage ist, hat sie schon des Öfteren bewiesen. Dies gilt es in den nächsten Partien wieder unter Beweis zu stellen“, resümierte der Trainer nach dem Spiel.

Damit bleibt die Mannschaft zwar weiter auf Platz 4 in der Tabelle, hat den Anschluss aber zur punktgleichen Fortuna aus Neubrandenburg (3. Platz bei einem Spiel weniger für uns) wieder hergestellt und den Vorsprung auf die Plätze 5 und 6 auf 4 Punkte ausgebaut.

Aufstellung: Böhlke, Kozik – Sekiraca (1), Fiebig (3), Riegler (8), Klum (5), Heuer, Frommhold (3), Rüdiger (2), Heinrich (8) , Schäler (1), Bellmann, Wiesner (3), Teller

(by AW)

 

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.