SG NARVA Berlin e.V.

Schon wieder 23:26!

ü32 – VfL Lichtenrade 23:26 (14:12)

Können die alten Herren der SG NARVA nur noch 23:26? Das fragten sich Einige nach Abpfiff des zweiten Spiels und des ersten Vergleichs gegen VfL Lichtenrade am Sonntagabend im NARVAdrom.

Aber es lag nicht nur an der 26 oder der 23. Mit einer solchen Fehlerquote wären die Alten Herren wahrscheinlich sogar als Sieger vom Platz gegangen. Bis zehn Minuten vor Schluss brachten es die NARVA-Akteure auf satte 28 einfache Fehler. Glück nur, dass auch Lichtenrade einiges ausließ und Marc, der für die fehlenden Schiedsrichter eingesprungen war (Danke an dieser Stelle!), einiges durchließ.

Aber wie kam es nun zu nur 23 und schon wieder 26? Das ist schnell erklärt. Wir starteten gut und konnten uns über 3:1 auf 5:3 absetzen. Dann ein kurzes Durchschnaufen, aber doch bitte nicht in der Abwehr?! – 5:5. Danach legten wir immer wieder vor und konnten mit kleinem Polster in die Halbzeit gehen (14:12).

Zweite Halbzeit – neues Spiel, neues Glück? Eher weniger. Wir spielten die Aktionen nicht konsequent genug zu Ende, obwohl wir uns genau das in der Halbzeitpause vorgenommen hatten. Insbesondere wollten wir die Abschlussquote erhöhen und die schon in der ersten Halbzeit beträchtliche Fehlerquote senken. Beides gelang nicht. Trotzdem blieb das Spiel bis zum 17:17 ausgeglichen. Selbst als Lichtenrade sich in Diskussionen mit dem Schiedsrichter verstrickte, gelang es uns nicht, daraus Motivation zu schöpfen und einen Vorteil zu ziehen. Beides gelang Lichtenrade, erstaunlicherweise. Der erfahrene Falk Friedrich nahm sich in der Schlussphase die Pille und ließ unsere Abwehr ein ums andere Mal schlecht aussehen. Ab unserem 22. Treffer wollte bei uns vorn nichts mehr klappen. Lichtenrade machte aber noch vier und damit aus dem 22:22 den 26:23 Endstand.

Fazit: Lassen wir mal die (mehr als) 28 Fehler außen vor und sehen wir die (nur) drei Tore aus dem Rückraum als positives Zeichen in die richtige Richtung, dann haben wir gar nicht so übel gespielt. Nun gut, wir waren nicht ganz so schnell, wie die Spieler unserer Ersten im Spiel zuvor. Wir sind aber auch keine 20 mehr! Aber dass wir von Lichtenrade vier Konter fangen, ist schwer nachzuvollziehen.

Also ran ans Training und volle Kraft ins nächste Spiel, bloß kein 23:26…

Es wirkten mit:

Im Tor – Kai, Rappi

Auf dem Spielfeld – Micha H. (3), Svennicke (6/3), Schlotti (ein Ausraster), Schulle (3), Crille (2), Scheili (2), Klausi (1), Pusche (1), Tische (3), Marian (1), Ebi (1)

Hinter den Kulissen – Scholle (Betreuer, gute Seele), Micha K. (Regisseur)

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