SG NARVA Berlin e.V.

Zweites Spiel Kopie des ersten

 

mA-Jugend – VfV Spandau 29:22 (16:7)

Nach dem ersten Spiel bei Preussen, das trotz Anlaufschwierigkeiten einen einseitigen Verlauf in der ersten Hälfte (19:8) nahm und hernach “über die Bühne geschaukelt” (30:22) wurde, wusste unsere umstrukturierte Truppe noch nicht so ganz, wo sie sich in der Oberliga Ostsee-Spree einzuordnen hat. Nach dem deutlichen Auftaktsieg (32:22) der Gäste gegen Lichtenrade wartete zudem ein Duell der beiden “Spitzenteams” nach dem ersten Spieltag.

Ohne den angeschlagenen Gabo, dafür aber mit Verstärkung der B-Jugend startete die mA diesmal gut. Zwar wollte der VfV während der ersten Minuten den Eindruck erwecken, überfallartig unsere gute Deckung in Verlegenheit zu bringen. Half zunächst wenig, denn nachdem Spandaus Schnelle Mitte neutralisiert wurde, gelang den Havelstädtern im Positionsangriff nicht viel. Einzig der agile Halbrechte strahlte Torgefahr aus, hatte so ganz auf sich allein gestellt dem 6:1 nach neun Minuten jedoch wenig entgegenzusetzen. Nach der Gäste-Auszeit und der Einwechslung eines visuell gefühlten Sohns von Karol Bielecki fand der Kontrahent zwar nicht ins Spiel, wohl aber den Weg zum Tor. Dennoch, und das muss unserer Defensive zugute gehalten werden, wurde nicht auf den halblinken Hünen herausgestürzt und gelassen geblieben. Das 8:4 war dann auch nur ein Intermezzo der “Aufholjagd” und wurde mit teils sehenswert herausgespielten Treffern bis zur Pause auf 16:7 relativiert.

Der Gast hatte wohl in der Kabine die Marschroute ausgegeben, während der ersten Minuten noch einmal Vollgas zu geben, scheiterte aber sofort doppelt, kassierte schnell die nächsten Gegentore und wenig später sogar eine doppelte Zeitstrafe (Meckern). Wirklich geduldig wurde unsererseits nun nicht agiert, um das Ergebnis noch höher zu schrauben als 21:10. Danach konnten Gleichnisse zum Auftakt gegen Preussen beobachtet werden. Hektisch wurde der Abschluss gesucht, in der Deckung nicht mehr wirklich zugepackt (Beispiel: In der 53. Minute noch eine Gelbe Karte), so dass den nie aufgebenden Spandauern ein erträgliches Ergebnis ermöglicht wurde. Endstand: 29:22

Fazit: “Wenn einer richtig Handball spielen möchte und liebt, sieht man das und findet das als Zuschauer großartig”, kommentierte der Vereinsvorsitzende Heiko Wagner heute die gezeigte Spielfreude vor allem in Hälfte eins. Besonderer Dank gilt unserer charmanten Einlassfee Amelie, die “resolut” auch auf das Saisonheft hinwies, und den zahlreichen Zuschauern, unter denen auch Spieler der 1. Männer weilten, unser Vereinsleben näher brachte.

Tor: Kozik, Czirson

Feld: Burggraf, Kurtz (3), Gugisch (2), Buchwald (7), Nguyen (1), Alberts (4), Schäler, Plaul (2), Henschel (4), Wiesner (5/1)