SG NARVA Berlin e.V.

Eine Niederlage, die uns vorwärts bringt

Z88 – SG NARVA II 32:29 (16:13)

Nachdem wir in der Vorwoche noch den Phoenix zum bildlichen Vergleich bemühten, soll heute mal das täglich grüßende Murmeltier dafür herhalten. Noch im Wochenverlauf schien es so, dass es eng werden würde auf unserer Bank. Doch wie in einer Endlosschleife holte uns unser wöchentlicher Punktspielwahn auch in dieser Woche ein. Die letzte Absage erreichte uns zu Spielbeginn.
Doch Jammern zählt nicht, Jammern hilft nicht. So dachten sich wohl die verbliebenen acht Spieler. Von Beginn an stemmten sie sich nicht nur gegen die zahlenmäßige Überlegenheit der Zehlendorfer, sondern vor allem auch gegen das Längenmaß ihrer Aufbaureihe.

Wie in der Vorwoche gingen wir nicht nur in Führung, sondern gestalteten bis kurz vor der Halbzeit ein enges und ausgeglichenes Spiel. In der Abwehr standen wir gut, verteidigten aggressiv und blieben konzentriert. Im Angriff waren vor allem unsere Außen aktiv und sorgten entweder selbst für Torgefahr oder schufen zumindest gute Lücken, in die unser Aufbau erfolgreich stoßen konnte. Doch wie es immer so ist, entscheiden Kleinigkeiten über den Ausgang des Spiels. Eine Unaufmerksamkeit im Aufbau, Abwehrversuch in Hochgeschwindigkeit, Zeitstrafe, 7 m….. und schon konnte Z88 eine komfortable 3-Toreführung mit in die Kabine nehmen.

Das war ärgerlich, aber nun nicht zu ändern. Wir blieben in der Halbzeit also unaufgeregt und nahmen uns vor, noch aktiver das Aufbauspiel des Gegners zu stören und selbst geduldig zu agieren. Doch wie in der Woche zuvor (das Murmeltier lässt grüßen) verpennten wir die ersten Minuten und ließen die Südberliner in kurzer Zeit auf 6 Tore wegziehen. Doch jetzt zeigte sich, dass wir das Lehrgeld in den Auswärtsspielen zuvor nicht umsonst gezahlt haben. Wir stellten uns auch dieser Anforderung als Team. Wir behielten den Kopf oben, glaubten an uns selbst und blieben stets auf Resultatsverbesserung bedacht.

Aber 5 Minuten vor Schluss waren vermutlich die letzten Kraftreserven verbraucht und Z88 lag mit 8 Toren vorne. Doch auch in diesem Spiel zeigte sich der neue Teamgeist. Im Rahmen einer Auszeit besprachen wir, dass unser Aufwand nicht umsonst gewesen sein soll. Also nahmen wir uns vor, die Differenz nicht noch höher werden zu lassen und bestenfalls auf 5 Tore zu beschränken.

FAZIT: Ok, die Punkte sind weg und kommen auch nicht wieder. Doch auf die Leistung auf dem glatten Parkett können die Jung’s stolz sein. Weiter so! Am Besten gleich in der kommenden Woche, wenn die Füchse bei uns zu Gast sind.

ANMERKUNG:

1. Jeder hat mal einen schlechten Tag, mancher sogar einen rabenschwarzen. Torleute sind davon (leider) nicht ausgeschlossen. Kopf hoch!!!

2. Wenn vom HVB kein Schiedsrichter entsandt wird oder dieser nicht anreist, ist es immer schön, wenn der Gastgeber über einen Pool verfügt, aus dem sich das Gespann bilden kann. Es wäre aber noch schöner, wenn der Gegner auch darüber informiert wird. Aber bitte nicht falsch verstehen: Auch die beiden Jung’s können auf das Gezeigte stolz sein. (by Norbert)

Es spielten:
Pascal , Lou (8), Jais (6), Adrian (4), Alexander B.(5), Martin (3), Mirko (3), Nikolas

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