SG NARVA Berlin e.V.

Nach der Pause wie entfesselt

SG NARVA II – Füchse Berlin Reinickendf II 29:24 (12:13)

Das fühlt sich gut an. In diesem Spiel zeigte das Team, was in ihm steckt. Nach dem verdienten Sieg gegen Hermsdorf und der insgesamt doch recht unglücklichen Niederlage in Zehlendorf nahmen wir uns vor, dieses Spiel mit Engagement und Konzentration anzugehen und die Punkte bei uns zu behalten. Bereits bei der Erwärmung war zu spüren, dass die Jungsbis in die Haarspitzen motiviert waren.

Trotzdem gelang es uns in der Anfangsphase nicht, den rechten Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Im Abwehrverbund ließen wir uns durch einfache Spielzüge überraschen und im Angriff überboten sich die Schützen im Auslassen von Chancen. Überhastet und nervös schlossen wir unsere Angriffe ab und waren drauf und dran, den Fuchs im Tor berühmt zu werfen. Nach 10 Minuten brauchten wir uns so über einen 3-Torerückstand nicht zu wundern. Doch auch wenn uns der Erfolg in dieser Phase verwehrt blieb, so fanden wir doch den wunden Punkt im Spiel der Reinickendorfer und glichen nach 15 Minuten verdient aus. Der Rest der ersten Halbzeit war eine knappe und stetig wechselnde Führung mit leichtem Vorteil der Füchse.

Ungeachtet dessen hatte Keiner in unserem Team das Gefühl, dass heute etwas anbrennen könne. Zu stark war die Vorstellung die wir bis dahin boten. Wir besprachen in der Pause noch ein paar kritische Punkte und nahmen uns vor, insbesondere die Anfangsphase der zweiten Hälfte für uns zu entscheiden. Mit der wohl besten Abwehrleistung in dieser Saison schlossen wir mit viel Bewegung und Engagement jede noch so kleine Lücke und setzten die gegnerischen Angreifer unter Druck. Wir holten uns so viele einfache Bälle und führten schnell mit 5 Toren. Diese Führung bauten wir bis zum Stand von 28:18 aus.

Das war dann der Zeitpunkt um Spielern Einsatzzeiten zu geben, die in der laufenden Saison bislang wenig zum Zug kamen. Doch leider kam es dadurch zum Bruch im Spiel, sodass die Füchse Tor um Tor heran kamen und plötzlich noch einmal Hoffnung schöpften. Doch mehr haben wir dann nicht zugelassen.

FAZIT: Das war wohl die beste Vorstellung in der laufenden Spielzeit. Diese stützte sich jedoch auf die eingespielte Stammsieben. Nun wird es daruf ankommen in den kommenden Spielen dieses Niveau zu stabilisieren und die anderen Spieler heranzuführen. Das werden wir als Team angehen und diese Aufgabe auch als Team meistern.

Es spielten:
Pascal, Lou (10), Adrian (9/1), Mirko (4), Jais (3), Martin(2), Alexander B.(1), Leon, Robert, Yannick
Nicht eingesetzt:  Oskar, Jannis, Nikolas, Paul
Norbert

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