SG NARVA Berlin e.V.

Vorstellung Jugendtrainer 15/16 – Jörg Fröhlich (wA-Jugend)

 

Das Trainerteam der weiblichen A-Jugend erhält Verstärkung. Jörg verbrachte seine Jugendjahre beim Polizei SV, an alle Erfolge kann er sich nun wirklich nicht erinnern, wohl aber an einen Sieg mit der A-Jugend gegen die SG NARVA in den Playoffs zur Berliner Meisterschaft. Der “Pirat” (Anmerkung: Er spielte später oft mit Kopftuch, obwohl er seine Haarpracht wahrlich nicht verstecken muss.), errang 09/10 noch einmal die Berliner Vizemeisterschaft im Männerbereich, bevor der nunmehr 34-jährige Diplom-Verwaltungswirt seine Karriere bei Empor Hohenschönhausen, später bei NARVA und auf diversen Sommerturnieren ausklingen ließ.

Und wie kam es 2008 dazu, die Frauenmannschaft der SG NARVA als Trainer zu übernehmen?

“Das ist eine berechtigte Frage, denn ich hatte bis dahin kaum Ambitionen in Bezug auf das Trainerdasein im Frauenbereich. Entsprechend überraschend kam dann die Frage von Steffi Toll auf einem Triple-Beach-Turnier. Und wie es dann nach körperlicher Aktivität und zwei, drei kühlen Getränken in der prallen Sonne so ist, war ich überredet. Den Schritt habe ich auch selten – also fast nie – bereut, obwohl die Mannschaft manchmal – also fast selten – auch höchst anstrengend sein konnte.” 😉

Nach sieben erfolgreichen Jahren, in denen du die Frauen von der Bezirksliga bis ins obere Drittel der Landesliga begleitet hast, ist nun Schluss. Warum gleich das nächste Abenteuer?

“Eigentlich wollte ich es tatsächlich etwas ruhiger angehen und mich auf das Organisatorische als Frauenwart beschränken. Aber Michael Hagen und ich sind schnell übereingekommen, dass ich als Bindeglied zwischen A-Jugend und Frauenbereich auch vor Ort dabei sein sollte. Befürchtungen, dass es mir zu viel werden könnte, habe ich nicht. Immerhin treten mit mir Michél Mölter und Franz Sitzmann diese Aufgabe an, sodass das Pensum auf sechs Schultern verteilt werden kann.”

Welche Ziele hast du mit der wA-Jugend?

“Nur wer hoch spielt, kann hoch gewinnen! Ernsthaft: Wichtig wird sein, aus dem alten (97) und neuen (98) Jahrgang, eine Einheit zu formen, die mit hoher Motivation bei der Sache ist. Dann stellt sich der Erfolg fast von selbst ein. Dazu wollen wir ambitionierten Mädels ermöglichen, schon bei den Frauen Erfahrungen zu sammeln, um den späteren Übergang in den Erwachsenenbereich zu erleichtern.”