SG NARVA Berlin e.V.

Weitere zwei Punkte unserer wC-Jugend

…und damit der vorgenommene dritte Sieg in Folge.

Geplant war es an diesem Wochenende erstmals mit 14 Spielerinnen anzutreten. Leider konnten Holly (verletzungsbedingt) und Selina (krankheitsbedingt) nicht am Spiel teilnehmen. Dafür kam aber diesmal die volle Kapelle der wD-Jugend zur Unterstützung. Erstmalig durfte Trainer Michael Hagen, der an diesem Tag von Ertac Balyemez unterstützt wurde, neben Tori, Jassy und Tara auch auf Lilli (Tor) und Celine zurückgreifen. Vielen Dank an Euch! Dieser gilt auch Astrid für das Abholen der Trikots und Pässe sowie den Eltern für die lautstarke Unterstützung während des Spiels.

Also mit “nur” 12 Spielerinnen an Board ging es gegen die Spielerinnen des SV Pfefferwerk, welche unserer Mannschaft aufgrund eines Turnierspiels und zweier Trainingsspiele nicht unbekannt waren. Leider verletzte sich Sila bereits während der Erwärmung, da waren´s nur noch 11. Gute Besserung für Dich, Sila sowie Holly und Selina.

Vor dem Spiel nochmal kurz an die eigene Stärken erinnert und darauf hingewiesen, was uns wohl von den Gegnerinnen erwarten wird, ging es dann auch endlich los in der vorher noch schnell frisch gewischten Auswärtshalle. Die gesamte Mannschaft startete an diesem Tag aber sehr unkonzentriert und ging scheinbar ohne den nötigen Biss ins Spiel, so dass Pfefferwerk sich leicht absetzen konnte und dies auch nahezu die gesamte erste HZ so beibehielt.

Relative viele Ballverluste unsererseits und Unstimmigkeiten in der offensiven Abwehr ließen uns anfangs das Nachsehen haben. Nach den Anlaufschwierigkeiten der ersten Minuten, fanden die Spielerinnen endlich ihren Kampfeswillen. Da aber spielerisch nicht alles klappte, rannten die NARVA-Mädels immer mit ein bis drei Toren den Pfefferwerk-Spielerinnen hinterher (4:2, 6:4, 8:6 – außer beim 8:8 – weitere Spielstände 11:8, 13:10, 14:11). Kurz vor Ende der 1.HZ ging dann nochmal ein Rück durch die Mannschaft und zu der zunehmend besser werdenden kämpferischen Einstellung, kamen auch erfolgreiche Aktionen, die den Ausgleich ermöglichten (15:15). In der Endphase konnte unsere Mannschaft dann sogar noch nachlegen und zur Halbzeitpause eine 15:17-Führung erspielen. Soweit so gut…

In der Kabine angekommen, ging es auf der einen Seite darum, die teilweise sehr aufgeregten Gemüter ein wenig zu beruhigen sowie die Unzufriedenheit über Kleinigkeiten aus den Köpfen zu bekommen. Andererseits forderte Michael Hagen von den Mädels ganz klar ein, die kämpferische Grundeinstellung weiter so an den Tag zu legen. Denn ohne diese Basis würde es am heutigen Tag gegen Pfefferwerk sehr schwer werden. Hinzu kamen noch ein paar taktische Hinweise für Angriff und Abwehr, die es unseren Mädels erleichtern sollte, auch in der 2.Halbzeit die Führung zu behaupten.

Es gab den obligatorischen Seitenwechsel, aber ansonsten war es weiterhin das spannende und nervenaufreibende Spiel aus Halbzeit eins.

Wir konnten uns aufgrund zu vieler Fehler nie weiter als mit zwei Toren absetzen (16:18, 19:19, 21:23, 23:23), was dann auch dazu führte, dass Pfefferwerk häufig den Anschluss- und Ausgleichstreffer erzielen konnte. Ab dem Zwischenstand von 23:23 dann ein ewiges hin und her, NARVA hat viermal ein Tor vorgelegt, aber im Handumdrehen immer wieder ein Gegentor kassiert. Folgerichtig stand dann ein 27:27 auf der Anzeigetafel.

In dieser Phase ist Lilli zu danken. Nicht nur, dass Du erstmalig bei einem wC-Jugendspiel im Tor standst, pariertest Du auch wirklich wichtige Bälle, u.a. einen 7m-Wurf der Haupttorschützin der gegnerischen Mannschaft. Respekt!!!

Am Ende sollte es sich zum Glück auszahlen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Damit sind nicht die schulischen Hausaufgaben gemeint, sondern vielmehr die häufig trainierte und intensiv abgelieferte Abwehrarbeit, die den Gegner zunehmend Kraft kostete, um Torerfolge zu erzielen. Im Angriff waren es schlussendlich vermehrt Einzelaktionen, die zu unseren Torerfolgen führten, wenig herausgespielte Wurfsituationen. Dass Isi auch auf der rechten Seite zum Einsatz kam, war in der Endphase der 2.HZ ebenfalls gelungen. Sie traf entscheidende Bälle von dieser Postition und in der Abwehr fassten alle Mädels insgesamt meist beherzt zu.

Torfolge 27:28, 27:29, 28:29, 28:30 (Endstand)

 

Fazit: Sehr stark gekämpft, spielerisch durchwachsen, aber an diesem Tag verdient gewonnen.

Wir müssen noch viel tun, um dahin zu kommen, wo ich Euch sehe und das sowohl vorne im Angriff als auch hinten in der Abwehr. Also kommt alle weiterhin zahlreich ins Training. Nur so können wir besser werden.

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