SG NARVA Berlin e.V.

3:1 Punkte – nicht das Optimum

 

Das Training trägt Früchte…

2. Frauen – SV Buckow 34:15 (18:13)

In den letzten Wochen unseres Trainings stand vor allem das Parallelstoßen und die Ballsicherheit im Vordergrund. Und das zeigte nun auch im Spiel gegen SV Buckow seine Wirkung. Vor allem wollte wir das Spiel nicht nur für das Team, sondern auch für Celine gewinnen, die einen schweren Schicksalsschlag erleben musste.

Mit viel Respekt starteten wir in das Spiel gegen unseren „Angstgegner“, dem wir uns in der letzten Saison zweimal bitter geschlagen geben mussten. Doch schnell zeigte sich, dass wir den Ausgang der Begegnung ganz allein in der Hand hatten. Vor allem durch unser schnelles Spiel nach vorn konnten wir die Führung ausbauen. In der Abwehr haben wir von Anfang an zugepackt, auch wenn es hier noch erste Fehler in der Abstimmung gab. Auch das Aufbauspiel im Angriff zeigte, dass unser Training Früchte trug und wir durch geduldiges Parallelstoßen auch einfache Tore erzielen können. Sowohl in unserem konsequenten Konterspiel als auch in unserem Aufbauspiel landeten noch einige Würfe am Pfosten oder gänzlich daneben, aber der Wille zum Torerfolg war eindeutig von jeder Position zu spüren. Leider gab es zu Beginn des Spiels viele 7-Meter-Tore für die Gegner, sodass wir “nur” mit 5 Toren Vorsprung in die Halbzeitpause gehen konnten.

In der Kabine wurde vor allem an die Konzentration appelliert, die gegen Ende der 1. Halbzeit ein wenig zu wünschen übrig ließ. Aber vor allem sollten wir unsere Schnelligkeit beibehalten und so dem Gegner endgültig den Zahn ziehen.

Und genau das taten wir dann mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit. Wir spielten schnell und konsequent mit Zug zum Tor, belohnten uns reihenweise von allen Positionen. Die immer besser werdende Abstimmung in der Abwehr ließ in der 2. Halbzeit nur 2 Gegentore zu, was wir natürlich auch unserer Torhütern Sofire zu verdanken hatten, die es dem Gegner sehr schwer machte. Nach wie vor gab es im Angriff einige Unkonzentriertheiten, in denen wir unglücklich die Bälle verloren, jedoch konnte unser Gegner diese nicht in Gegenstore umwandeln. Das ist genau die Entwicklung, die wir uns nach den letzten Spielen vorgenommen haben. Auch wenn unsere Torhüterinnen unser Umdrehen im Rückzugsverhalten zurecht immer noch bemängeln und wir daran noch einiges zu ändern haben.

Am Ende aber können wir stolz auf unser Spiel sein, welches wir am Ende verdient mit 34:15 gewonnen haben. Alles andere wird dann im Training weiter geübt!

Feld: Dani (7), Haben (1), Janny (3), Kiki (5), Lena (4), Linda (3), Lisa, Marie (5), Melli (3), Peggy, Peppi (3), Thy An (1)
Tor: Otto, Sofire

30. Tor: Kiki (zum 3. Mal)

Einen Punkt verschenkt…

CHC – 2. Frauen 25:25 (8:13)

Nach den zuletzt sehr erfolgreichen Spielen zeigten wir dieses Wochenende, dass wir unsere Leistung noch nicht konstant abrufen können. Das Spiel begann so wie wir das letzte Spiel aufgehört hatten – mit Schnelligkeit und viel Zug zum Tor. Doch diesmal standen wir vor einem großen Problem – die Verwandlung der erkämpften Bälle in das gegnerische Tor. Das, was uns zuletzt so erfolgreich sein ließ, fehlte uns diesmal, und wir verwarfen reihenweise die Bälle. Wir zeigten zwar, dass wir dem Gegner überlegen waren, aber auf der Anzeigetafel war das noch nicht erkennbar. Wir machten es dem Gegner vor allem durch Abwehrfehler einfach, sodass der Ball immer wieder unglücklich ins Tor gelangte. Zum Ende der 1. Halbzeit konnten wir uns dann letztendlich mit 5 Toren absetzen und hofften auf mehr.

In der Halbzeitpause wurde an unsere Treffsicherheit und Abwehrarbeit appelliert, denn so sollten wir den Gegner ganz einfach in der 2. Halbzeit außer Gefecht setzen.

Zum Anfang der 2. Halbzeit klappte das auch erstmal ganz gut, und wir konnten uns auf bis zu 7 Tore absetzen. Jedoch ging es ab da abwärts. Viele Abwehrfehler gestateten dem CHC Tor um Tor. Zudem verloren wir durch Unkonzentriertheit die Bälle in der Vorwärtsbewegung oder warfen sie teilweise auch unüberlegt Richtung Tor, jedoch oft ohne Erfolg. So schlich sich der Gegner immer weiter heran, und plötzlich stand es zwei Minuten vor Ende unentschieden. Nach einem verwandelten 7-Meter unserseits lag es jetzt an unserer Abwehr, ein Gegentor zu verhindern. Fragwürdigerweise entschieden jedoch auch hier die Schiedsrichter auf einen 7-Meter. Durch Ablaufen der Zeit sollte nun hier die Entscheidung fallen. Der Gegner verwandelte, auch wenn sehr umstritten aufgrund eines Absprungs beim Wurf, und freute sich über einen gewonnenen Punkt. Wir hingegen schauten deprimiert wegen des Punkteverlustes.

Nun heißt es Kopf hoch und im nächsten Spiel wieder unser Können abrufen!

Feld: Anni (2), Dani (7), Janny (1), Kiki (1), Lena, Lisa (1), Maria (1), Marie (5), Melli (4), Peggy (2), Thy An (1)
Tor: Sofire, Naht

(by DK)