SG NARVA Berlin e.V.

Bis nächstes Jahr, Jugendbundesliga-Quali!

 

Es hat leider nicht sein sollen. Die u19 konnte die große Chance nicht nutzen, kann sich aber erhobenen Hauptes aus dem Horst-Korber-Sportzentrum verabschieden. Unsere Gratulation gilt den Qualifikanten aus Rostock, Hamburg und der HSG Eider Harde. Zudem wünschen wir dem LHC Cottbus nächste Woche viel Erfolg beim zentralen Quali-Turnier.

Dabei fing der Tag um 10:30 Uhr nach den kräftezehrenden Partien am Sonnabend gut an. Bis zur Pause führte man gegen den späteren Gruppensieger HSG Eider Harde mit 11:9. Doch wie in den Begegnungen mit Hamburg und Cottbus fehlte die letzte Konsequenz, einen höheren Vorsprung zu erzielen. Nach der Führung der HSG wollte der Ball kaum noch ins gegnerische Tor, sodass sich verständlicherweise Resignation breit machte und eine viel zu hohe, weil nicht leistungsgerechte, 17:25-Niederlage zu Buche stand.

Da im anderen Spiel der LHC Cottbus mit 23:19 gegen den VfL Bad Schwartau gewann, war die letzte Begegnung bedeutungslos geworden. Allerdings zeigte das Team noch einmal Moral und holte einen zwischenzeitlichen 5-Tore-Rückstand zum 21:21-Endstand gegen den VfL Bad Schwartau auf.

Die Enttäuschung gerade bei den 97er Jahrgängen, für die es die letzte Möglichkeit war, in Deutschlands Elite-Liga anzutreten, ist natürlich riesengroß. Dennoch verdienen die Jungs größten Respekt. In einem unglaublich ausgeglichenen Turnier, das bis auf unser Spiel gegen die HSG Eider Harde nur Ausgänge mit vier Toren Unterschied oder weniger zu bieten hatte, entschieden am Ende Kleinigkeiten. An unseren Anhängern lag es sicher nicht. Vielen Dank für eure großartige Unterstützung!

Nun gilt die Konzentration der Ostsee-Spree-Liga, für die Trainer Westram bereits das Podium als Ziel ausgegeben hat. Dies würde auch das erneute Recht auf die Jugendbundesliga-Quali der Jahrgänge 98/99 beinhalten. Daher sagen wir nicht “Lebe wohl”, sondern: “Auf Wiedersehen, Jugendbundesliga-Qualifikation!”