SG NARVA Berlin e.V.
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Das Spiel mit dem Kopf

SG TMBW – wB-Jugend 20:14 (11:6)

Heute spielte die weibliche B-Jugend der SG NARVA gegen die befreundeten Mädels von TMBW. Gewohnt locker mit höchster Freundlichkeit begrüßten sich die Trainer und tauschten erste Erfahrungen in der noch neuen hohen Spielklasse gegenseitig aus und bereiteten dann die Mädels auf das Spiel vor.

Hart aber nötig, machte Marco unsere Mädels kochend heiß auf den Anpfiff. Die ersten Minuten gelang es uns, gut in das Spiel zu starten. Unserer Deckung stach hierbei heraus, während uns im Angriff die gut sortierte gegnerische Defensive zu schaffen machte. Insofern neutralisierten sich die beiden Teams zunächst in einer torarmen Partie. Erst in den letzten 10 Minuten konnte unser Gegner eine deutlichere Führung erzielen, der durch zunehmende Bewegung ohne Ball immer wieder Lücken fand und oftmals frei vom Kreis das Tor treffen konnte.

Dennoch war zur Pause (11:6) alles offen, sodass Marco und Michi die Köpfe frei bekommen wollten, um so den Kampfgeist der Mädels in den Vordergrund zu holen. Kleine Fehlstellungen korrigierten wir in der Deckung und gaben Ideen für den Angriff vor. Aber unser Gefühl im Bauch sagte uns, dass weiterhin die Köpfe unser eigentlich so kämpferisch starken Mädels nicht zu 100 Prozent konzentriert waren.

Auch in der zweiten Hälfte gelang uns der Start besser, diesmal auch mit Erfolg vorn. Dadurch spielten wir bis zur 15. Minute die komfortable Führung der Mädels von TMBW wieder runter und kämpften uns bis auf 3 Tore heran. Eigentlich sollte bei solch einem Spielstand die Motivation wieder oben angekommen sein, nur bei unseren Mädels heute nicht. Sie spielten und kämpften zwar, aber leider jede für sich allein. Die Tempelhofer Mädels dagegen spielten mit Köpfchen und als Team ein hohes Niveau in ihrer Deckung, und es gelang uns nicht, die Hektik zu kontrollieren, die durch die starke Deckung der Gegner entstand. Zum Ende ließ unsere in der zweiten Periode besser agierende Defensive leider wieder nach, womit TMBW durch weiterhin gute Bewegung ohne Ball sowie Druck auf die Lücken und schnelle Passbewegungen die Führung bis zum Endstand von 20:14 ausbauen konnte.

Fazit: Ein Spiel auf gleichen Niveau mit guter Abwehrleistung beider Teams. Leider heute mit verdientem Erfolg für die Mädels von TMBW. Wir arbeiten weiter und intensiver an unserem Angriff und belohnen uns dann auch bald wieder mit einem Sieg. Wichtig ist, dass die Köpfe oben bleiben und wir alle miteinander trainieren, um dann konzentriert mit Tempo und Köpfchen zu spielen.

Danke nochmal an Markus und Lulu (tut mir Leid, falls falsch geschrieben), die ihren Job als Schiedsrichter ernst nahmen und das Spiel sportlich fair gepfiffen haben.

Michél Mölter

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