SG NARVA Berlin e.V.

Einmal Finale, einmal Aus im Halbfinale!

 

mD SG AC / Eintracht Berlin – SG NARVA 38:9

mC SG NARVA – SV Pfefferwerk 37:27

Am zurückliegenden Wochenende traten mit der mD1 und der mC1 die letzten beiden im Kampf um den Berliner Pokalsieg verbliebenen Mannschaften der SG NARVA zu ihren Halbfinalspielen an. Mit Siegen über Z 88 und BSV 92 bzw. den VfL Lichtenrade, der SG TMBW und dem TuS Neukölln konnten sich beide Mannschaften für das Halbfinale der jeweiligen Altersklasse qualifizieren und hielten damit als letzte Vertreter unsere Vereinsfarben hoch. Die Ausgangslage für die beiden Mannschaften konnte aber nun nicht unterschiedlicher sein. Während die mD1 auswärts zum absoluten Spitzenteam in dieser Altersklasse, der SG AC / Eintracht Berlin, reisen musste, traf die mC1 zu hause auf den Überraschungshalbfinalisten und Stadtligisten, SV Pfefferwerk.

Den Anfang machte die mD1, die am späten Samstagnachmittag in die ferne Peter-Huchel-Str. zur SG ACE reisen durfte. Am 24.Geburtstag von Coach Ecki, der trotzdem in der Halle stand und seine Mannschaft gegen den hohen Favoriten aus Hellersdorf an der Seitenlinie betreute, musste unser Team mit Mohamed auf lediglich einen einzigen Akteur verzichten. Doch trotz des vollen Kaders war allen klar, dass die wiederholt gut ausgebildeten Zöglinge von Netti Bähr hier nichts anbrennen lassen würden und es daher ganz schwer werden sollte, auch nur ansatzweise mithalten zu können. Ein Novum zudem, dass die große Schwester eines unserer Akteure als eine der Referees angesetzt wurde. Auch dieser Fakt hatte keinen Einfluss auf das Spielgeschehen, das sich vor allem während der ersten Hälfte so einseitig gestaltete, dass zu keiner Zeit an das Finale geglaubt werden konnte.

Die Gastgeber waren von Beginn an sehr präsent und machten durch ihre enge und lauffreudige Abwehrarbeit unseren Jungs das Leben mehr als schwer. Etwas ideenlos wurden daher viele Bälle leichtfertig hergeschenkt und vom Gegner mit schnellen Angriffen in unserem Tor untergebracht. Dass wir dann verletzungs- bzw ausdauerbedingt Mitte der ersten Hälfte auch noch alle drei Rückraumakteure zwischenzeitlich runter nehmen mussten, vereinfachte die Situation nicht wirklich. Die Hausherren waren hingegen hellwach und konnten eine verdiente Führung zur Halbzeit herausspielen. Hz 22:4!

Nach der doch sehr katastrophalen ersten Hälfte wollte man wenigstens versuchen, sich in Halbzeit zwei etwas besser zu verkaufen. Dies gelang dann auch ein Stück weit. Die Jungs schafften es nun, sich deutlich mehr Torchancen herauszuspielen als noch in Halbzeit eins, auch wenn ein Großteil nicht im Tor untergebracht werden konnte. Dass dies trotz der nun gespielten Raumdeckung gelang, spricht deutlich für die schwache erste Halbzeit. Trotzdem konnten sich die Gastgeber auch hier deutlich von uns absetzen, da wir neben den vergebenen Chancen auch noch eine unnötig hohe Anzahl an technischen Fehlern produzierten. Und so ging das Spiel allmählich dem Ende entgegen, ehe beim Stand von 38:9 abgepfiffen wurde. Obwohl wir zwar mit einer deutlichen Niederlage gerechnet hatten, können wir nicht mit unserem Spiel zufrieden sein. Mit mehr Konzentration und deutlich mehr Zug zum Tor, gerade in Halbzeit eins, hätte man hier auch deutlich niedriger verlieren können. Dennoch geht der Sieg in dieser Höhe heute in Ordnung und in zwei Wochen hat man dann die Chance, es im Ligaspiel deutlich besser zu machen. Vorerst gratulieren wir aber dem Gastgeber zum Erreichen des Finales und wünschen ihm für dieses maximalen Erfolg.

Zuletzt noch ein dickes Dankeschön an Gustav und Noel, die extra einen Geburtstagskuchen gebacken hatten, der nach dem Spiel dann auch gemeinsam verputzt wurde.

Deutlich erfolgreicher konnte hingegen die mC1 ihr Halbfinalspiel gegen den SV Pfefferwerk gestalten. Die Gäste, die völlig überraschend nach Siegen über Rudow und Preußen das Halbfinale erreichten, konnten heute zwar auf ihren kompletten Kader zurückgreifen, doch machte sich über das gesamte Spiel verteilt doch ein deutlicher Qualitätsunterschied bemerkbar. Mit Carl, Leon und Luca musste man zwar abermals auf wichtige Akteure verzichten, doch war mit Isi seit langem mal wieder unser personell erster Torhüter dabei, auch wenn sich dieser dann leider bei der Erwärmung verletzte.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen und die Gäste konnten beim Stand von 1:2 sogar einmalig in Führung gehen. Doch nachdem sich die Abwehr mit fortlaufender Spielzeit stabilisierte und auch endlich mehr miteinander gesprochen wurde, konnte man sich auch schnell von Gegner absetzen. Über 8:7; 14:7 und 18:9 ging es mit einem 19:12 in die Kabinen. Hier wurde dann vor allem die schlechte Abwehrleistung angesprochen, hatte man bei den wirren Einläuferorgien doch zu oft die Zuordnung und Übersicht verloren.

Zu Beginn der zweiten Hälfte klappte dies zunächst deutlich besser und man konnte folglich den Vorsprung auf elf Tore ausbauen. Allerdings ließ dies schnell wieder nach, sodass auch Pfefferwerk zu vielen einfachen Toren kam. Da man dann zudem im Angriff einige Torchancen am gegnerischen Torwart liegen ließ, stagnierte der Vorsprung zum die zehn Tore. Folglich lagen auch beim Endstand von 37:27 zehn Tore zwischen den beiden Mannschaften. Am Ende steht dennoch ein mehr als verdienter Sieg zu Buche.

Im Pokalendspiel trifft man nun am 29./30.März auf die SG AC / Eintracht Berlin, welche mit einem Sieg über die Füchse ihrerseits das Finalticket lösen konnten. Dabei kommt es zur Neuauflage des D-Jugend Pokalfinales von vor zwei Jahren, als beide Mannschaften schon einmal in dieser Alterskonstellation auf einander trafen. Damals hatten die Hellersdorfer mehr als deutlich gewinnen können, doch die bisherigen Ergebnisse in dieser Saison zeigen, dass wir ein ganzes Stück an die Sportschüler der SG rangerückt sind. Dennoch werden wir als Außenseiter in das Finale gehen und hoffen daher auf die Unterstützung der gesamten NARVA-Familie. Denn zu was die Mannschaft mit eurer Unterstützung im Rücken in der Lage ist, haben sie bereits im Hinspiel gegen die Füchse gezeigt! Lasst die Halle also beben!!!

Mit dabei mD1: Arthur, Gustav, Janis, Kevin, Leo, Max, Noel, Ole, Robert, Tobi, Julian und Tom

Mit dabei mC1: Arthur, Paul, Dennis, Anton, Toni, Patrick, Moritz, Andrej, Marten, Kevin, Christian und Isi

(by Ecki)

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.