SG NARVA Berlin e.V.

Nicht abgebrüht genug?

Turnsport 11 – 2. Männer 23:17 (10:9)

Auch wenn sich die Tabellenführer nach dem Schwächeln der Konkurrenz ziemlich sicher in Richtung Landesliga-Titel bewegen (Das Wort “Aufstieg” wird hier bewusst vermieden.), durfte unsere Vertretung voller Hoffnung in die Afrikanische Straße reisen. Bereits im Hinspiel bot man den Weddingern erfolgreich die Stirn, scheiterte schließlich an Kleinigkeiten (26:29).

Auch am Sonntag sollte es ein ganz enges Match werden, das zu großen Teilen von der Abwehrarbeit dominiert wurde. Während sich der Gastgeber ein ums andere Mal an unserer sehr guten Deckung die Zähne ausbiss, bewies die “Abteilung Attacke” eher Ungeduld und konnte Halbchancen nur bedingt für Tore nutzen. Es wurde einfach nicht konsequent durchgespielt, viel wurde erzwungen. Dennoch war das 10:9 zur Pause ein achtbares Ergebnis gegen die weitaus erfahreneren Gastgeber, wenngleich damit die stetige Führung unserer Farben gedreht wurde.

Es wurde weiterhin ein Geduldsspiel, das wir bis zum 15:14 noch offen gestalten konnten. Danach wollte der Ball einfach nicht mehr ins Gegnerische Tor und die Weddinger stellten auf 18:14. Heute wohl die Vorentscheiung bei insgesamt torarmem Geschehen. Der Gegner hatte das nötige Glück und vielleicht auch die uns abgehende Routine, diesen Vorteil bis zu einem schließlich etwas zu hohen Endergebnis zu schrauben.

Fazit: Sturm und Drang müssen gemeinschaftlich gebündelt werden. Einer alleine wird nie ein Spiel gewinnen können. Positiv ist die ordentliche Abwehrarbeit hervorzuheben, die bei so jungem Kader sicher nicht selbstverständlich ist. Jetzt ist erstmal Osterpause, nach der gegen die zuletzt euphorisch aufspielenden Pankower der sichere Klassenhalt geischert werden kann. Achso: Bei 20:16 Punkten für uns ein absolutes Novum in der Landesliga.

Tor: Balyemez, Köhler, K.
Feld: Meinert, Wachow (1), Csikos (1), Hagen (1), Bogisch, V. (1), Reitzig (10/4), Rucht (2), Rohrbeck, Terreau, Ansohn, J.(1), Wittstock, Teller, L.