SG NARVA Berlin e.V.

Start verpennt, Punkte gelassen

SG NARVA Berlin – SG OSF 22:28 (9:19)

Auch im zweiten Spiel nach dem Aufstieg in die Verbandsliga muss die mD1 Lehrgeld zahlen und verliert nach katastrophaler erster Halbzeit vollkommen zu Recht gegen die SG OSF. Nach der Niederlage am ersten Rückrundenspieltag gegen die Füchse Berlin mussten wir auch heute gegen eines der Topteams der Hinrunde antreten. Die SG OSF, die man in der Vorbereitung zwei Mal knapp schlagen konnte, belegte nach guten Leistungen den zweiten Platz in der Hinrunde und ging damit als klarer Favorit in das heutige Spiel. Doch hatten die Schöneberger heute leichte Personalprobleme und mussten auf einige Akteure verzichten. Zwar mussten auch wir mit Ole, Mohamed und Leo auf drei wichtige Spieler verzichten, konnten aber im Vergleich zum Füchse Spiel endlich wieder auf unseren Stammtorhüter Arthur zurückgreifen. Deshalb war man nicht ganz unzuversichtlich, heute eventuell sogar Punkte einfahren zu können.

Doch was die Jungs dann nach Anpfiff boten, entzieht sich jeglichem Verständnis der Trainer und Eltern… Eine derart von Lustlosigkeit und fehlender Bereitschaft geprägten erste Hälfte hatten die Jungs in der gesamten Saison noch nicht ansatzweise geboten. Im Angriff komplett statisch wurde unser Mittelmann Max immer wieder von seinen Nebenleuten alleine gelassen und rannte so häufig in unnötige technische Fehler. Schaffte es aber doch mal einer der Mitspieler, sich zu bewegen, wurde der Ball durch Fang-, Pass- oder sonstige Fehler vertändelt. Da aber auch in der Abwehr keinerlei Bereitschaft zu sehen war, den Gegner auch nur ansatzweise vom eigenen Tor fern zu halten, konnte der Gegner seinerseits Tor um Tor auf seinem Konto verbuchen. Auch eine Auszeit nach vier Minuten änderte daran nichts und so war die Quittung eine dicke Packung von 9:19!!!! zur Halbzeitpause.

In der Pause mussten daher klare Worte her, wollte man hier und heute doch nicht komplett unter die Räder kommen. Da man aber von den erhofften Punkten weit entfernt war, gab es für die zweite Halbzeit nur ein Ziel: Und zwar Schadensbegrenzung betreiben und vor allem sich so teuer wie möglich zu verkaufen nach der so schrecklichen ersten Hälfte.

Halbzeit zwei begann dann deutlich besser als der erste Abschnitt. Durch eine sichere Abwehr konnten einige Ballgewinne erzielt werden, die im Angriff zu Toren führten. Folglich konnte man den Rückstand etwas verkürzen. Da man es aber in einigen Situationen doch verpasste, entscheidend in der Abwehr gegenzuhalten und auch unser Keeper Arthur heute keinen Ball zu greifen bekam, konnten auch die nun etwas planlosen Gäste zu einzelnen, einfachen Toren kommen. Doch stand die Abwehr alles in Allem recht sicher und auch vorne wurde nun deutlich zielstrebiger agiert. So konnte man Mitte der zweiten Hälfte sogar wieder bis auf fünf Tore herankommen (20:25). Das wir uns aber nicht noch dichter heranarbeiten konnten, war auch dem Schöneberger Torsteher geschuldet, der eine Reihe an Torwürfen entschärfen konnte. Und so musste man sich, obwohl man die zweite Halbzeit mit 13:9 gewinnen konnte und dort auch die bessere Mannschaft war, deutlich mit 22:28 geschlagen geben.

Was festzuhalten bleibt: Man kann gegen den Zweiten der Hinrunde definitiv verlieren, auch definitiv mit sechs Toren Rückstand, wenn man als Aufsteiger aus der Landesliga kommt. Was aber auf keinen Fall geht, ist eine derart lustlose Vorstellung wie in Halbzeit eins!!! Dass man sich mit so einer Vorstellung der eigenen Chancen beraubt, hat man spätestens in Hälfte zwei gemerkt, wo man trotz guter Leistung einfach die riesige Hypothek aus Halbzeit eins nicht mehr wettmachen konnte. Wir Trainer hoffen daher, dass die Jungs daraus lernen und sich in Zukunft über die gesamte Spielzeit so teuer wie möglich verkaufen, denn mit der heutigen Einstellung holen wir nicht einen Punkt in der Verbandsliga! Wir hoffen daher, dass es nur ein Ausrutscher war und so in dieser Art nicht noch einmal vorkommt! Anfang Februar habt ihr die Chance uns zu beweisen, dass ihr es deutlich besser könnt! (by Ecki)

Mit dabei: Arthur, Gustav, Janis, Kevin, Max, Noel, Robert, Tobi, Tom und Julian

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