SG NARVA Berlin e.V.

Wir beißen uns fest!

Unser Vorsatz war es unbedingt  gegen Pfefferwerk II zu gewinnen um unserem Ziel, dem Aufstieg, einen Schritt näher zu kommen. In der Tabelle stand der Gegner punktgleich hinter uns und aus Erfahrungen der Vergangenheit wussten wir, dass es kein leichtes Spiel werden sollte.

Vielleicht mussten wir erst warm werden, denn wir konnten uns anfänglich nicht richtig präsentieren. Nach dem 2:2 fanden wir langsam ins Spiel und konnten uns durch einen vier Tore Lauf auf 6:2, weiter auf 9:3 absetzten. Dies gelang uns durch das in dieser Phase gut vorgetragene Positionsspiel. Die Halben nutzten ihre Sperren und unsere Außen kamen vermehrt zum Torerfolg. Die Abwehr stand wie gewohnt solide und schenkte den Gegnerinnen keinen Raum. Nach einigen Wechseln auf der Seite Pfefferwerks fanden die gegnerischen Mädels besser ins Spiel. Sie konnten aus dem Positionsangriff, sowie über den einen oder anderen Konter aufschließen. Wir hatten, wie es eine verletzte Spielerin schön beschrieb, Quark an den Händen und verloren einige Bälle. Die Abwehr wurde lückenhaft und der Positionsangriff wirkte zum Teil konzeptlos.  So gingen wir mit 11:9 in die Halbzeitpause.

Michi brachte sachdienliche Hinweise für die einzelnen Positionen und wir waren uns einig, dass es in der zweiten Halbzeit wach und souverän weiter gehen sollte, denn schließlich hatten wir unseren berühmten Einbruch schon vor der Halbzeitpause, also viel früher als sonst. Leider hielt dieser an und unsere Widersacher vermochten es unsere, zu dem Zeitpunkt lückenhafte Abwehr für sich zu nutzen und schafften es mit 13:14 knapp in Führung zu gehen.

Aber nicht mit uns! Unser Kampfgeist wurde geweckt und mit einigen Wechseln wurde wieder frischer Wind in die Mannschaft getragen. Erneut konnten wir im Positionsangriff, diesmal mit einer altbewehrten 5:1, den Gegner auf knapper Distanz hinter uns halten. Erst im letzten Drittel der zweiten Halbzeit wurde ein erwähnenswerter Vorsprung ausgebaut. Dies gelang mit der Zielgenauigkeit unser Halbspielerinnen und besser werdendes Konterverhalten. Mit dem Endstand von 23:18 können wir zufrieden sein. Es war ein faires Spiel und wir beißen uns immer weiter oben in der Tabelle fest und lassen unsere direkten Konkurrenten hinter uns.

Trotz  insgesamt 14 gegeben 7 Metern (auf jeder Seite sieben) vermochte es aber keine Mannschaft viele Tore auf seiner Seite zu verzeichnen. Erneut hatten wir das Problem die Pille ins Tor zu bekommen, so verwarfen wir drei der Strafwürfe.

Fazit: Der Sieg vor voller Tribüne war wichtig! Das ist unser fünfter Sieg am sechsten Spieltag in der Saison!!!

Zu erwähnen ist aber auch, dass wir wieder einmal nur streckenweise unter Beweis stellten konnten, was wir eigentlich drauf haben. Deutlich wurde, wo noch dringender Handlungsbedarf liegt. Hier muss die Fähigkeit 7 Meter in Tore zu verwandeln, unsere Pass- und Fangenauigkeit zu verbessern und die mangelnde Kommunikation in der Abwehr  genannt werden.

UW

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