SG NARVA Berlin e.V.

Zu Gast bei SG AC/Eintracht Berlin und mit zwei Punkten in Gepäck zurück nach Hause

Die in den letzten Wochen häufig erwähnte enge Personaldecke unserer Mannschaft erreichte zu diesem Spiel in Hellersdorf ihren Höhepunkt. Zum Verletzungspech einiger Spielerinnen gesellte sich jetzt noch jahreszeitbedingt die eine oder andere Erkrankung sowie ein Kommunikationsproblem mit einer Spielerin der wD-Jugend. Siehe auch Berichtsfoto, mehr möchte ich dazu eigentlich nicht sagen.

Angesagt war 14:30Uhr Treffpunkt in der Peter-Huchel-Straße, um 15:30Uhr in das letzte Hinrundenspiel erfolgreich zu gestalten. Planungsgemäß (Freitagabend) sollten wir mit 8+1 Spielerinnen und zwei später dazu stoßenden Spielerinnen am Ende 10+1 Mädels stellen. Letztendlich waren Cora, Isi, Lena, Lili und Jassy rechtzeitig da. Damit war zumindest sichergestellt, zum Spiel antreten zu dürfen (Mindestanzahl 4+1). Melath und Vicky griffen der aufgrund von disziplinarischen Maßnahmen gebeutelten wB-Jugend unter die Arme und verhalfen dieser zum 9:17 Sieg (Anpfiff 14:00Uhr bei Ajax II). Selina und Alina hatten sich am Samstag krank abgemeldet. Gute Besserung auch von dieser Stelle. Aber wo war Tori denn? Kurze Zeit später die Gewissheit, dass sie an diesem Tag nicht mehr kommen würde. Dieses Kommunikationsproblem werden wir mal im Training aufarbeiten.

Umgezogen machten sich die fünf Spielerinnen individuell warm, nicht zu sehr auspowern bei der Erwärmung, war angesagt.

15:20 Uhr immer noch keine weitere Spielerin zu sehen, aber Trainer Michael Hagen ereilte die Info, dass Vicky und Melath mit wB-Trainer Michi unterwegs seien.

15:30 Uhr Anpfiff und doppelte Unterzahl für unsere Farben. In dieser Phase bekamen wir die gegnerische Spielerin mit der Nr.6 nicht richtig in den Griff und so konnte sie schnell zwei einfache Tore erzielen.

Aber auf Michis neues Automobil ist Verlass, so dass die Mannschaft nach nur kurzer Zeit komplettiert und in Gleichzahl weitergespielt wurde. Über die anfänglichen ausgeglichenen Zwischenstände während der Unterzahl von 1:1 und 2:2 setzen wir uns bis zur Mitte der 1. HZ kontinuierlich ab und führten mit 3:7. Die eigene Grüne Karte wurde diesmal mehr als kurze Verschnaufpause genutzt und nur ein kurzer Hinweis zur Abwehrarbeit verloren. Im Folgenden lief zwar im Angriff nicht alles zusammen, dafür bekam unsere Abwehr die gegnerischen Angriffe nun immer besser unter Kontrolle. Über Zwischenstände von 4:7, 4:13, 5:13 folgte der Halbzeitstand von 5:15 für NARVA.

In der Halbzeitpause wurde tief Luft geholt, den Worten des Trainers gelauscht und sich fest vorgenommen druckvoll weiter zu spielen. Trainer Michael Hagen ermahnte die Mädels und forderte insbesondere für die ersten 5-10 Minuten der 2. HZ volle Konzentration, um bei den Hellersdorferinnen nicht mehr den Hauch einer Chance aufkommen zu lassen.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit gelangen zwei Tore in Folge (5:17). Dies bauten die NARVA-Spielerinnen bis zum 7:21 aus. In dieser Phase klappte das Zusammenspiel auch super. Die trainierte, neue Auslösehandlung trug Früchte, so dass entweder Isi, Vicky oder Melath zu guten Torchancen kamen. Darauf lässt sich gut aufbauen. Torchancen und gute Basis deshalb, weil wir hier und da noch an der Chancenverwertung arbeiten können.

Auch wenn die NARVA-Mädels viel liefen und konditionell stark gefordert wurden, sparte sich Michael Hagen die Grüne Karte in der zweiten Hälfte des Spiels. Der Spielverlauf brachte folgen Zwischenstände mit sich, 8:22, 9:22, 9:28 (Endstand).

Fazit: Trotz oder vielleicht gerade wegen der widrigen Umstände habt Ihr eine sehr gute Leistung abgerufen Mädels. Jassy, super Spiel auf LA, gute Abwehrarbeit und schöne Tore. Und Lili, Du warst uns an diesem Tag ein wirklich starker Rückhalt im Tor. Danke Euch beiden für das Aushelfen. Die Abwehrarbeit zahlt sich langsam aber sicher aus und im Angriff sieht man hier und da auch schon Verbesserungen. Zieht also weiter so mit, nur noch ein Spiel in diesem Jahr und dann ist Weihnachtspause und unsere Verletzten kehren hoffentlich zurück an Bord. Außerdem sollte mit diesem Sieg das zwischenzeitliche Abrutschen in der Tabelle aufgrund des Rückzugs von Hermsdorf II und der dadurch “verlorenen” zwei Punkte auch wieder vergessen sein.

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